Lean Managment

Unternehmensstrategie – das Rahmengerüst für Prozesse vom Vertrieb über Produktion bis zum Versand – und für die IT-Strategie

Unternehmensvision und -strategie

Kennen alle Mitarbeiter die Unternehmensvision und -strategie? Die Strategie ist notwendig für die auf die Vision gezielte und abgestimmte Ausrichtung aller Bereiche im Unternehmen. Sie bildet die Grundlage, um die Vision des Unternehmens zu verfolgen, die Ziele der Abteilungen zu definieren und darauf auszurichten sowie passende Kennzahlen für die Kontrolle der Zielerreichung abzuleiten.

Durch die Strategiesäulen wird die Ausrichtung des Unternehmens vorgegeben und für alle nachvollziehbar. Die Einbeziehung der Mitarbeiter bei Veränderungen wird erleichtert und bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, die Prozesse abgestimmt auf das gemeinsame Ziel auszurichten.

Status

In vielen Unternehmen fällt auf, dass es keine kommunizierte oder klar dargestellte Unternehmensvision mit passender Strategie gibt. Es fehlt die Visualisierung oder die Vermittlung, oftmals auch die Definition selbst.

In einigen Unternehmen kommt hinzu, dass sich die Ziele verschiedener Abteilungen widersprechen. Mitarbeiter arbeiten in den Prozessen und verstehen nicht die Hintergründe für Veränderungen und Investitionen in der Produktion oder in anderen Bereichen, weil die Unternehmensziele und Prioritäten nicht klar sind.

Ganzheitlicher Ansatz

Der ganzheitliche Ansatz im Unternehmen beginnt bei der Klärung der Vision und führt bis in die zielgerichtete Weiterentwicklung jedes Prozessschrittes/Teams mit einem kaskadierten Shop Floor Management System über alle Abteilungen und Ebenen. Es finden Regelmeetings statt, die eine tägliche und schnelle Informationsweitergabe über alle Ebenen ermöglichen und einen KVP beinhalten.

Die einzelnen Schritte sehen wie folgt aus:

  • Definition der Vision: Hier wird definiert wo das Unternehmen in 5-7 Jahren stehen soll
  • Definition der Strategie: Die Strategie kann aus mehreren Strategiesäulen bestehen. Sie geben später die Ausrichtung der Produktionsprozesse vor (Serienfertigung, Einzelfertigung, Nischenanbieter, Kostenführer, etc.) und sind dabei Orientierung.
  • Definition der Ziele: Zur Umsetzung werden konkrete Ziele für jede Strategiesäule definiert, um die Prozesse in die gewünschte Richtung auszurichten.
  • Ableitung von Kennzahlen: Die Wirksamkeit von Projekten/Maßnahmen und Fortschritt bei der Zielerreichung werden mit entsprechenden Kennzahlen verfolgt, die definiert werden.
  • Zeitliche Projektierung der Ziele und Roadmap: Aus den langfristigen Zielen werden die Jahresziele abgeleitet.
  • Definition der Verbesserungskata: Die Jahresziele des Unternehmens werden bis auf die Produktionsebene über (meist) mehrere Ebenen nachvollziehbar abgeleitet.
  • Einführung eines Shop Floor Managements (SFM): Es entsteht die Verknüpfung von Maßnahmen im Prozess auf Teamebene mit der Unternehmensentwicklung (Hoshin Kanri). Eine regelmäßige Abstimmung nach festgelegtem Ablauf mit Agenda ermöglicht die Kommunikation und transparente Verfolgung der Ziele.

Mögliche Projektansätze

Je nach Situation des Unternehmens können alle Projektphasen ganzheitlich als Unternehmens-Management-System aufgesetzt, unterstützt und begleitet werden oder als gezielte Teilprojekte. Ein passender Ansatz wird vor Projektbeginn abgestimmt. Mehr zu den Leistungen finden Sie unter https://j4p.de/unser_tun/managementberatung/

 

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Thema?

Dann empfehle ich Ihnen mein Buch „Prozessoptimierung für produzierende Unternehmen“

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu: Buchveröffentlchung 2. Auflage: Dr. K. R. Stoesser: Prozessoptimierung für produzierende Unternehmen, SpringerGabler-Verlag 2017, ISBN 978-3-658-16996-1, Link zum Buch,
ebook € 29,99, Softcover € 37,99