Collaboration-Tools J4P

Collaboration-Tools bei J4P

Collaboration-Tools in der Praxis: Was hat sich für J4P im Alltag bewährt?

Wie wir uns mit Kunden und Interessenten in Zukunft austauschen wollen

In den vergangenen zwei Jahren hat jeder Bürotätige mit Collaboration-Tools zu tun bekommen. Das Ziel dabei war klar: Trotz Pandemie den Betrieb irgendwie am Laufen halten.

Unternehmen, die schon vor Corona solche Tools im Einsatz hatten, waren auf die Situation weit besser vorbereitet als solche, die sich erst einmal durch den Dschungel an potenziellen Lösungen kämpfen mussten. Die Erfahrungen, die im Umgang mit Collaboration-Software gesammelt werden konnten, waren mal besser und mal schlechter.

So auch unser Eindruck: Als Digitalisierungsexperten haben wir uns bei J4P naturgemäß schon vor der Pandemie mit solchen Tools befasst. Allerdings haben auch wir die beiden Jahre genutzt, um auszuprobieren und bessere Lösungen zu entdecken. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, waren in der Rückschau betrachtet für uns höchst wertvoll. Warum? Weil wir nicht nur passende Collaboration-Tools gefunden haben, sondern auch eine ganz neue Unternehmenskultur entwickeln konnten.

Welche Tools wir bei J4P im Einsatz hatten (und haben)

Eins vorab: Was uns ziemlich überrasch hat, war, dass TeamViewer offensichtlich auch von unseren Kunden immer weniger für Collaboration genutzt wird, allenfalls für Remote-Support. Lange Zeit befand sich das Unternehmen dank seiner Softwarelösung in einem ungeahnten Aufwind. Nunmehr scheint es aber so zu sein, dass die nicht machbare Integration in eine größere Softwarelandschaft von vielen Anwendern als erheblicher Nachteil empfunden wird.

Eine Zeitlang haben wir außerdem Google Hangouts (heute Google Meet und Google Chat) genutzt. Unser Ausgangspunkt war: Wer Marktführer bei Suchmaschinen ist, hat bestimmt auch ein interessantes Collaboration-Tool im Angebot. Spannend fanden wir neben der Möglichkeit für Videocalls die integrierte Nachrichten- sowie Telefonfunktion. Daneben kann die Software in die typische Google-Apps-Umgebung eingebettet werden. Was uns aber negativ auffiel: Kaum einer unserer Kunden oder Geschäftspartner nutzt selbst Googles Collaboration-Tool. Dadurch fiel einigen die Anwendung nicht ganz leicht, sodass wir auf Dauer davon abgesehen haben.

Für Videokonferenzen haben wir daneben – wie so viele andere auch – Zoom und Jitsi Meet getestet. Zoom dürfte jeder kennen. Jitsi hingegen ist eine interessante Alternative, weil das Programm kostenlos ist und ebenfalls direkt im Browser genutzt werden kann. Beide haben jedoch einen erheblichen Nachteil: Sie können nicht in eine vorhandene Softwarelandschaft integriert werden. Insofern sind sie klassische Insellösungen – und genau davor warnen wir in jedem Kundengespräch.

Genau hier setzt MS Teams an: Neben der bekannten Videocall-Funktion hat uns insbesondere überzeugt, dass die Collaboration-Software mit der gesamten Microsoft-Umgebung bzw. MS 365 vernetzt werden kann. Die meisten kennen das: Wer in Outlook einen Termin im Kalender einstellt, kann dort direkt ein Teams-Meeting in die Einladung integrieren. Auch das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten in Word oder Powerpoint ist ein großer Fortschritt für die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Mitarbeitern, Unternehmen und Kunden. MS Teams nutzen wir deshalb auch in Zukunft.

Gleiches gilt für OneDrive bzw. Sharepoint. Spätestens durch die Pandemie haben wir unsere gesamten Dateien in die Cloud verlagert. Das bietet zwei unschlagbare Vorteile: Zum einen können alle Kolleginnen und Kollegen von J4P mit einem autorisierten Gerät von jedem Ort aus auf die Dateien zugreifen; gleiches gilt für teilnahmeberechtigte Externe. Zum anderen brauchen wir uns keine Gedanken mehr um Festplatteninhalte von Rechnern machen, die kurz vor der Ausmusterung stehen. Kommt ein neuer PC ins Haus, kann er direkt mit der Cloud und den dort liegenden Dateien gekoppelt werden.

Last not least haben wir mit Miro ein spannendes Collaboration-Tool für unsere Design-Thinking-Workshops entdeckt. Mit diesem Online-Whiteboard können Teams remote gemeinsam Ideen entwickeln, Informationen zusammentragen und diese prototypisch visualisieren. Gerade Brainstorming-Sessions profitieren erheblich von Miro, weil einzelne Punkte mit der Sticky-Note-Funktion unkompliziert festgehalten und geclustert werden können. Dank intuitiver Nutzerführung können auch Neulinge im Handumdrehen und mit wenig Anleitung das Tool verwenden. Auch ist es möglich, ein Whiteboard nach einer Sitzung den einzelnen Teilnehmern verfügbar zu machen, sodass sie damit weiterarbeiten können.

Collaboration-Tools: Welches Fazit ziehen wir aus unseren Erfahrungen?

MS Teams bzw. MS 365, Miro, Sharepoint, OneDrive: Nach zwei Jahren Pandemie können wir eindeutig sehen, welche Lösungen sich in unserem Alltag bewährt haben. Die Vorteile liegen auch auf der Hand: Die Sicherungsproblematik entfällt dank Cloud, der Kommunikationsstandard wurde um Videokonferenzen erweitert und gemeinsames Arbeiten an bestimmten Dateien wurde drastisch vereinfacht. Über allem haben sich all jene Lösungen als Gewinn erwiesen, die mit vorhandenen Softwarelösungen vernetzt werden konnten.

Also alles eitel Sonnenschein? Sicher nicht, denn auch wir mussten einige Nachteile des rein digitalen Arbeitens und Kommunizierens erkennen. So entfällt zum einen die persönliche Nähe. Klar, Small Talk geht auch am Bildschirm, aber so richtig menscheln tut’s halt nur in echt. Auch hat sich nach zwei Jahren ein gewisser Sättigungseffekt für Videokonferenzen eingestellt. Hinzu kommt, dass viele Menschen nicht ausschließlich am Monitor arbeiten wollen, sondern das persönliche Gespräch bevorzugen. Und was oft unterschätzt wird: Manche Menschen haben Handicaps, durch die Videocalls für sie zu einer echten Herausforderung werden. Sehschwächen sind dafür das Paradebeispiel.

Unser Fazit: Statt reiner Digital Collaboration eine ganz neue Arbeits- und Kommunikationskultur

Vorteile, Nachteile und bewährte Collaboration-Lösungen: Zeit für Lessons learned! Alles in allem haben wir uns entschieden, in Zukunft nicht nur rein digital zu arbeiten, sondern das Beste aus beiden Welten in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Wir arbeiten also weiterhin mit MS Teams und Konsorten sowie vom Homeoffice aus. Zeitgleich sind wir wieder öfter im Büro. Also alles wie früher, nur mit ein bisschen mehr Videocalls?

Sicherlich nicht. Stattdessen haben wir eine vollkommen neue Arbeitskultur auf den Weg gebracht. Als Digitalisierungsprofis wollen wir auf das Digitale nicht verzichten. Unser Büro hingegen haben wir komplett umgestaltet. Das Loft sehen wir zukünftig als Diskussionstreffpunkt oder Kommunikationslocation. Eine große Küche, moderne Räumlichkeiten für Gespräche und Zusammenarbeit sowie eine Terrasse mit Grill haben das klassische Büroambiente ersetzt. Immer im Mittelpunkt: Der persönliche Austausch mit unseren Kunden.

Waren auch Sie schon bei uns vor Ort? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit!

Kreativ-Loft J4P Küche new work

Wie new Work gehen kann

So kann new Work gehen – das neue Just 4 People Kreativ-Loft

Die letzten 2 Jahre ist das Wort „new Work“ eher zum Unwort geworden. Egal welchen Newsletter oder welche Fachmagazine man gelesen hat, „new Work“ war dort immer zu finden. Doch für viele Mitarbeiter war das in den letzten beiden Jahren im Homeoffice alles andere als „new Work“. Die Kinder hatten im günstigen Fall den Schreibtisch in ihren Zimmern. Mindestens ein Elternteil hatte am Esstisch seinen „Arbeitsplatz“ aufgebaut und pendelte zwischen Deutscher Grammatik und Teams-Meeting.

Jetzt wurde zum 20. März 2022 die Homeoffice Pflicht aufgehoben und weicht einer Empfehlung.

Doch wie ist die Stimmung in den Unternehmen? Es gibt Belegschaften, wie die der SAP, die sich für eine Fortsetzung des Homeoffices entschieden hat. Andere haben sich dagegen entschieden und sind froh wieder ins Büro gehen zu können.

Das hat aber alles im Grunde nichts mit „new Work“ zu tun und doch sind die Erkenntnisse aus der Pandemie eine wichtige Grundlage für die Umsetzung von „new Work“.

Wir sind als kleine Management Beratung im Jahr 2019 gestartet und im März 2020 mit einer Vollbremsung in der Pandemie gelandet. Seither haben wir uns hauptsächlich im Homeoffice befunden, was in unserer Branche sehr gut geht. Doch auch uns hat der Austausch untereinander und das gemeinsame Büroleben gefehlt. Da konnten gemeinsame Teams-Mittagessen zwar ein wenig helfen, aber wir verbrachten den gesamten Tag alleine im Büro – zu Hause.

Das Thema „new Work“ ist für uns als Beratung im Digitalisierungsumfeld natürlich ein sehr wichtiges und so haben wir uns viele Gedanken gemacht, als wir uns im Sommer 2021 entschlossen haben ein neues und größeres Büro zu suchen. Wir wollten ganz bewusst nicht zurück in die bisherigen Bürostrukturen, sondern unterschiedliche Bereiche schaffen. So wie ich es bereits im Deutschland Headquarter von Microsoft in München gesehen hatte. Bereiche für konzentriertes Arbeiten und einen großen Bereich für Kommunikation und Austausch mit gutem Kaffee und gemeinsamen Mittagspausen. Genauso wichtig ist für unsere Arbeit der Raum für Kreativität und intensive Besprechungen.

Bei der Auswahl und Gestaltung unseres Objekts haben uns die Kollegen von stiegele büro + objekt unterstützt, die zu den 50 besten Objekteinrichtern Deutschlands gehören.

Und so einen Raum haben wir uns in den letzten Monaten geschaffen.

Ein erstes wichtiges Entscheidungskriterium war die Lage. Wir haben uns ganz bewusst für die Innenstadt entschieden. Mittendrin im Herzen von Pforzheim und umgeben von Läden, Restaurants & Cafés. Die Bushaltestelle direkt vor der Haustüre und der Bahnhof ist in 10 Minuten Fußweg erreichbar.

Die gut 150 qm sind aufgeteilt in 4 kleine Büros zum intensiven Arbeiten in Videokonferenzen oder in der Konzeption von unseren Projekten. Der Kreativ- und Besprechungsraum hat 3 Whiteboard Wände zum Beschreiben, Skizzieren und für Design Thinking Workshops. Der Tisch ist als klassischer Besprechungstisch mit 8 Plätzen nutzbar. Darüber hinaus ist er höhenverstellbar und als Stehtisch zum kreativen Austausch wie bei der Geschäftsmodellentwicklung nutzbar. Er kann auch weggeklappt werden, um so noch mehr Raum für offenen Austausch zu bieten.

Das Herzstück unseres neuen Kreativ-Loft ist aber der circa 70 qm große Loungebereich. Hier befindet sich eine große Küche mit Kochinsel, eine Siebträger-Kaffeemaschine sowie ein gemütliches Sofa und Sessel sowie eine Theke mit Barhockern.

Kreativ-Loft new Work J4P Büro

Hier findet der tägliche Austausch statt bei gemeinsamen Mittagessen oder einem leckeren Kaffee. Die Wohlfühlatmosphäre war uns bei der Konzeption sehr wichtig, da aus verschiedensten Studien und Umfragen zum Thema, „unter welchen Voraussetzungen wollen die Mitarbeiter wieder zurück ins Büro“ genau das ein elementarer Punkt war: Platz zum Wohlfühlen und Austauschen und zum konzentrierten Arbeiten.

Beides haben wir geschaffen und wollen so unseren aktuellen Mitarbeitern wie auch den neuen Kollegen, die wir momentan suchen, einen attraktiven Arbeitsplatz bieten, für den es sich lohnt, den Weg auf sich zu nehmen.

Neugierig geworden? Dann laden wir Sie gerne zu einem Besuch in unserem Kreativ-Loft ein – einfach kurze Info an agr@j4p.de.

Digitaler Vertrieb und Social Selling Unterlagen

Digitaler Vertrieb ist und bleibt alternativlos

So können Sie Schritt für Schritt den Vertrieb digitalisieren

Der Trend der letzten Jahre hat sich mit der Corona Pandemie nochmals deutlich beschleunigt – die Menschen kaufen immer mehr online. Was bisher über ein verändertes Informationsverhalten zu erklären war und im B2C schon seit Jahren Standard ist, hat sich in den letzten Jahren auch immer mehr im B2B etabliert. Käufer von B2B Produkten, insbesondere auch von komplexeren Produkten wie Maschinen, IT & Software Systeme gehen den größten Teil ihrer Informationsreise (Customer Journey) ohne mit einem Verkäufer oder Anbieter zu sprechen. Das resultiert aus der Gewohnheit, wie der Interessent selbst als Konsument agiert.

Auf dieses veränderte Informationsverhalten müssen Unternehmen reagieren. Einerseits wenn Unternehmen in den digitalen Kanälen nicht auffindbar ist, kommen diese in Zukunft auch nicht mehr als Anbieter in Frage. Zum anderen hat die Pandemie, die bisher zur Verkaufsanbahnung (Leadgenerierung) genutzten Formate wie Veranstaltungen, Messen und Kongresse komplett außer Gefecht gesetzt. Viele Unternehmen und konventionelle Vertriebsexperten waren der Hoffnung, dass sich das schnell wieder ändert und 2021 alles ist, wie vor der Pandemie 2020. Doch diese Hoffnung ist in den letzten Tagen und Wochen mehr als geschwunden.

Der digitale Vertrieb ist und bleibt alternativlos.

Wie gelingt es Unternehmen ihren Vertrieb in einen digitalen Vertrieb zu transformieren? Hier sind für mich folgende Schritte essenziell:

1. Erstellung einer Strategie

In der Erstellung der Strategie muss geklärt sein, welches Ziel erreicht werden soll und welche Kompetenzen und Tools dazu nötig sind. Wer ist in den Vertriebsprozess alles integriert (Marketing, Innendienst, PreSales, Geschäftsführung). Wie sieht ein für das Unternehmen optimierter digitaler Vertriebsprozess aus.

2. Kick-Off

Kick-off Veranstaltung mit allen am Vertriebsprozess involvierten Mitarbeitern. Definition von gemeinsamen Zielen und gemeinsamem Vorgehen. Regelmäßige und transparente Kommunikation des Vorgehens auch im restlichen Unternehmen.

3. Potentialanalyse

Was ist für unser Unternehmen die passende Zielgruppe, wie groß ist die Zielgruppe? Sind es Neukunden oder geht es um Up- oder Cross-Selling bei den bestehenden Kunden?

4. Definition Buyer Persona (Käuferprofile)

Wer ist die Buyer Persona? Ist es nur eine oder ist es ein ganzes Buying Center? Hier bietet sich ein Workshop an, um die verschiedenen Buyer Personas zu definieren und ihr Kauf- und Informationsverhalten zu erkennen, um daraus dann die entsprechenden Content-Bausteine (E-Book, Fachartikel, Checkliste, Erklärvideo, Webinar, etc. ) zu entwickeln.

5. Aufbau einer Customer Journey

Ausrichtung der Inhalte an Buyer Personas und den drei Phasen im Kaufprozess

  1. Problemerkennung
  2. Lösungsmöglichkeiten recherchieren
  3. Anbieter recherchieren

Wie läuft der Prozess (Nurture) ab und ist eine Tool Unterstützung (Marketing Automation Software) notwendig?

6. Lead Prozess

Definition eines optimalen Leadprozess mit exakter Aufgabenbestimmung. Wer ist wann für welchen Lead verantwortlich und wann wird der Lead an den Vertrieb übergeben. Welche Kriterien müssen hierfür erfüllt sein.

7. Digitale Kanäle (Social Selling)

Auf welchen Kanälen informiert sich das Buying Center. Aufbau entsprechender Unternehmensprofile, Schulung aller am Vertriebsprozess beteiligten bzgl. Social Selling und Optimierung der Social Media Profile (xing & LinkedIn). Hier erfahren Sie noch mehr zum Thema Social Selling.

8. Umsetzung in einem Pilotthema

Möglichst in einem kleinen Nischenprodukt, um hier im kleinen digitalen Vertrieb und die neuen Tools & Techniken auszuprobieren. Im Piloten ist die Lernkurve meist sehr steil.

9. Ergebniskontrolle und Adjustierung

Regelmäßige Abstimmung über die Ergebnisse und entsprechende Anpassung. Kommunikation der Ergebnisse im gesamten Unternehmen. Erfolge feiern.

Wollen Sie die digitale Vertriebsreise starten, so begleiten wir Sie gerne dabei. Kontaktieren Sie uns jederzeit.

Eskalationsmanagement

Was Unternehmen in Zeiten von COVID-19 tun sollten

Unsere COVID-19 Checkliste für Unternehmen

Ob Ihr Unternehmen von der aktuellen Krise bereits betroffen ist oder sie das Risiko sehen, dass durch Auswirkungen in anderen Branchen auch Ihre Firma tangiert wird, erscheint es uns wichtig planvolles Handeln zu gewährleisten. Mit welchen Themenfeldern Unternehmen sich aktuell beschäftigen sollten, haben wir hier als kleine Aufstellung zusammengestellt. Natürlich helfen wir gerne direkt oder über unser Netzwerk bei Punkten weiter.

1 Cash is King

  • Liquiditätsplanung mit normaler aber auch mit problematischer Aussicht erstellen
  • Alle nicht notwendigen Ausgaben streichen und Investitionen neu bewerten und terminieren
  • Mit Lieferanten über längere Zahlungsziele verhandeln
  • Lager abbauen und wenn möglich die Bevorratung zum Lieferanten verlagern
  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern ausschöpfen

 

2 KUNDENBETREUUNG UND STEUERUNG

  • Offene und aktive Kommunikation mit den Kunden über deren Situation
  • Nicht warten, bis diese sich melden sondern Planung abgleichen
  • Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen mit den Kunden nachverhandeln
  • Produkte und Dienstleistungen modifizieren und digitale Möglichkeiten in das Portfolio integrieren

 

3 ALTERNATIVE LIEFERKETTEN AUFBAUEN

  • Rechtzeitig nach alternativen Lieferanten suchen
  • Schulung des Einkaufs
  • Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen und Zahlungsziele mit den Lieferanten nachverhandeln
  • Abrufverpflichtungen überprüfen und an Kundenabsprachen anpassen

 

4 KAPAZITÄTSANGEBOT ÜBERPRÜFEN

  • Angebot simulieren und Schichten reduzieren oder auch Angebote mit Zuschlägen anpassen
  • Wenn das Normalangebot nicht benötigt wird Einführung von 2- oder 3-Tageswoche prüfen
  • Abschalten von nicht benötigten Ressourcen

 

5 VORAUSSCHAUENDES MITARBEITER-MANAGEMENT

  • Homeoffice-Regelungen und Infrastruktur entwickeln oder überprüfen
  • Nicht genutzte und kürzbare Kapazität für Innovation und Fortbildung planen und überwachen
  • Bildung von sich vertretenden, aber unabhängigen Arbeitsgruppen oder kompletter Organisationseinheiten (Team A und Team B), die rollierend im Büro oder im Homeoffice arbeiten
  • Urlaub und Überstunden abbauen wo möglich
  • (unbezahlter) Urlaub
  • Kurzarbeit
  • Dienstleistungen überprüfen und Tätigkeiten nach innen verlagern

 

6 BEANTRAGUNG VON FINANZIERUNGEN

  • Über die Hausbank oder alternatives Kreditinstitut
  • Factoring
  • Aber auch staatliche Institutionen aus dem Corona-Fonds prüfen
Digi-Check Just 4 People GmbH

Digitalisierungs-Checks gibt es viele – unsere Version ist ganzheitlich und neutral

In die digitale Zukunft mit dem Digi-Check

In diesen surrealen Zeiten möchte ich meinen Beitrag nicht mit „trotz Corona“ starten, denn wir alle kennen die aktuelle Situation und wir alle sind von ihr betroffen. Aber ohne einen Hinweis auf die Corona Pandemie und die Auswirkungen auf die Wirtschaft im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen kommt das Thema unseres Digitalisierungs-Checks nicht aus.

Standortbestimmung mit dem Digitalisierungs-Check

Denn unser Digitalisierungs-Check als Standortbestimmung für den Mittelstand wurde von uns nicht in den letzten Wochen entwickelt – hier waren wir selbst „Opfer“ des Versammlungsverbotes und konnten unsere gemeinsam mit der Pforzheimer Zeitung geplante Vorstellung des Digitalisierungs-Checks leider nicht durchführen. Wir werden dies aber zu einem wieder möglichen Zeitpunkt nachholen.

Diese Statusfeststellung für Unternehmen haben wir in den letzten Monaten entwickelt und sie basiert auf unserem über die letzten Jahre gesammelten Wissen. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Unternehmen begleitet während sie sich auf die Herausforderungen der digitalen Transformation eingestellt haben. Dabei gab es sehr große Unterschiede, denn das ein oder anderen Unternehmen wähnte sich voll digitalisiert, wenn die Rechnungen nicht mehr von Hand bearbeitet, sondern eine digitale Rechnungsprüfung und -weiterverarbeitung eingeführt wurde.

Wir durften aber auch Unternehmen begleiten, die das Thema mit sehr viel Umsicht und Offenheit angegangen sind und ihr komplettes Geschäftsmodell hinterfragt, Prozesse auf den Prüfstand gestellt sowie alle technologisch relevanten Entwicklungen mit offenen Augen angeschaut haben. Auch bei diesen Unternehmen ist nicht immer alles glatt gelaufen und wir haben gemeinsam Rückschläge eingesteckt oder sind mal in die falsche Richtung abgebogen. Doch wir haben daraus gelernt und unsere Schlüsse gezogen.

Unsere Erkentnisse

Aus diesen Lernprozessen haben wir ein paar grundlegende Erkenntnisse gezogen, die wir Ihnen ans Herz legen wollen, wenn Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen:

  1. Pilotprojekte sind ein Anfang – wir empfehlen einen strategischen Ansatz  – beginnend mit der Unternehmensstrategie und der Ableitung einer Digitalisierungs- und IT-Strategie.
  2. Schauen Sie sich nicht nur erfolgreiche Marktbegleiter an, sondern auch erfolgreiche digitale Anbieter und was Sie von diesen für Ihr Unternehmen ableiten können.
  3. Integrieren Sie alle Bereiche und deren Verantwortliche, Sie werden überrascht sein, wie viele und gute Ideen daraus entstehen.
  4. Lassen Sie sich in diesem Prozess unterstützen – eine externe Sicht öffnet oftmals den Blick für neue Ansätze.
  5. Nehmen Sie sich die Zeit und führen den Digitalisierungs-Check als Standortbestimmung durch.

Ich hoffe Ihnen damit einen Impuls für Ihren Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft gegeben zu haben. Wenn Sie Interesse haben mit uns den Digitalisierungs-Check für Ihr Unternehmen durchzuführen, dann würde ich mich über eine Kontaktaufnahme von Ihnen freuen. mailto:agr@j4p.de 

 

J4p der richtige Weg

Digitalisierungs-Check als Standortbestimmung – gerade in diesen Zeiten

Warum gerade jetzt werden Sie sich fragen? Weil jetzt ist unserer Meinung nach die Zeit, sich auch über die Zukunft Gedanken zu machen und daher werden wir unseren Digitalisierungs-Check am Donnerstag, den 26.3.2020 um 18 Uhr online in einer Videoübertragung vorstellen.

Die Wichtigkeit einer Standortbestimmung und die daraus abzuleitenden Maßnahmen werden aktuell nochmals deutlicher in den Vordergrund gerückt, um dann gestärkt mit den entsprechenden Ideen zur Umsetzung aus der Krise zu gehen.

Die Firma Häffner GmbH & Co. KG, ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen im Chemikalienhandel, wird über ihre Erfahrungen und die erfolgreiche Umsetzung des Digitalisierungs-Checks berichten.

Was beinhaltet der „Digi-Check“?

Ein eintägiger Workshop, in dem alle Bereiche & Prozesse Ihres Unternehmens betrachtet werden. Wir von Just 4 People erstellen aus diesem Workshop eine Zusammenfassung, wo Sie mit Ihrem Unternehmen in Sachen Digitalisierung stehen, vergleichen diese mit Ihrer Branche und geben Ihnen Empfehlungen, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Darüber hinaus erhalten Sie eine Dokumentation in der die einzelnen Ergebnisse aufgeführt sind sowie ein Management Summary.

Melden Sie sich jetzt noch an (agr@j4p.de) und wir senden Ihnen die Einwahldaten zu.

 

 

Gemeinsam im Team

Gemeinsam mehr Wissen schaffen

Gemeinsame Wege mit der Hochschule Pforzheim

Just 4 People geht mit der Hochschule Pforzheim gemeinsame Wege. So wird durch den direkten Kontakt zu den Fachbereichen ein wichtiger Austausch gefördert, insbesondere der interdisziplinäre Austausch über Fakultätsgrenzen hinweg steht für beide Partner im Vordergrund.

Just 4 People freut sich über die Möglichkeit mit den Professoren und Studierenden gemeinsame Praxisprojekte zu entwickeln, zu planen und durchzuführen. Ziel ist es einerseits den Studierenden praxisnahe Lehre zu ermöglichen und anderseits aktuelle Themen und Problemstellungen aus der unternehmerischen Praxis einzubinden. Hierbei geht es darum, voneinander zu lernen.

So haben Studierende von Prof. Bernhard Kölmel einen Digitalisierungs-Check entwickelt, den auch Just 4 People im Portfolio hat. Während die Studierenden den Fokus auf wissenschaftliche Aspekte legen, ist der Digitalisierungs-Check von J4P über das gesamte Unternehmen und seine Prozesse und Systeme angelegt.