Digitalisierung im Vertrieb

Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen unser tägliches Leben und Handeln verändert. Jeder kennt die Situation aus dem Privatleben, wenn er oder sie im Netz Informationen über das gewünschte Produkt sucht, ganz gleich, wo es später erworben wird. Dieser Trend hat sich aus dem privaten Bereich gleichfalls in den B2B Bereich verlagert. Schon bevor ein Vertriebsmitarbeiter überhaupt mit dem potenziellen Kunden in Kontakt tritt, hat dieser etwa zwei Drittel der relevanten Informationen online recherchiert. Das veränderte Kundenverhalten zwingt den Vertriebsmitarbeiter dem Kunden schnell personalisierte und relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.

Genau dieser Herausforderung muss sich der Vertrieb schnellstmöglich stellen – sind Sie und Ihre Vertriebsmannschaften darauf gut genug vorbereitet?

Es geht darum, den potentiellen Kunden bereits mit Mehrwert Informationen auf dieser digitalen Recherche zu begleiten und entsprechend Vertrauen aufzubauen und als der passende Anbieter präsent zu sein. Ganz gleich auf welchem Teil der Customer Journey er sich befindet. Wenn eine Verkaufsentscheidung näherkommt, dann zur richtigen Zeit den Wechsel vom digitalen auf den persönlichen Kontakt sicherzustellen.  Dazu benötigen Sie eine durchgängige digitale Vertriebsstrategie, die auf die Entscheidungsprozesse der Kunden abgestimmt ist. Hier können Marketing Automation und Nurture Prozesse ein erster Schritt sein. Darüber hinaus sind aber auch entsprechende Digital Selling Aktivitäten der relevanten Vertriebspersonen notwendig, die mit den entsprechenden Tools wie LinkedIN Sales Navigator, xing Premium bzw. proBusiness und weiteren Informationsquellen ausgestattet und insbesondere geschult sind.

Hierbei geht es im besonderen um eine Veränderung der Haltung, beginnend bei der Unternehmensführung über alle am Vertriebsprozess beteiligten Personen, wie Marketing, Innendienst und vor allem die Vertriebsmitarbeiter selbst. Dieser digitale Marktangang , erfordert eine gemeinsamen Changeprozess, der vorgelebt und begleitet werden muss.

Kommen Sie auf uns zu, gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen Ihre digitale Vertriebsstrategie.

Projektmanagement in Zeiten des digitalen Wandels

Unsere Wirtschaft ist im Wandel und das betrifft auch das Projektmanagement, denn dies ist nicht nur eine Sache für eine kleine Gruppe von Spezialisten. Heutzutage besteht ein Großteil der Wertschöpfung von Unternehmen aus Projekten und es ist offensichtlich, dass früher oder später nahezu jeder mit Projektmanagement Methoden in Berührung kommt bzw. kommen muss.

Voll integrierte Systeme, die viele Bereiche des Projektmanagements abdecken und auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens angepasst wurden, sind die Königsdisziplin im Projektmanagement. Alle Prozesse und Funktionen werden dabei berücksichtigt und mit einem ausgeklügelten Berechtigungssystem versehen. Definierte Workflows führen das Projekt und den Anwender auf den richtigen Pfad. Zweifelsohne die beste Voraussetzung für die Digitalisierung der Projekte. Doch nicht jeder kann oder möchte diesen Weg gehen, der – zugegeben – nicht in ein paar Tagen erledigt ist.

Ein etwas anderer (agilerer) Ansatz

Möchte man etwas einfacher in die Digitalisierung der Projekte einsteigen, so empfiehlt es sich –   getreu nach dem agilen Ansatz – nicht für alle Eventualitäten im Vorfeld vorzubeugen, sondern möglichst pragmatisch zu starten. Besonders wichtig sind dabei die folgenden Punkte:

  • Konkreter Use Case
  • Transparenz
  • Zugänglichkeit

Konkreter Use Case

Machen Sie sich Gedanken, wo der Schuh am meisten drückt. Sei es die klare Visualisierung über alle laufenden und kommenden Projekte und deren Status, die klassische Verwaltung der Aufgaben des Teams, oder aber die Planung der Auslastung eines Projektteams.

Natürlich werden Sie schnell feststellen, dass diese Themen alle zusammenhängen. Man sollte sich aber nicht unter Druck setzen und alle Möglichkeiten auf einmal umzusetzen, sondern an den richtigen Stellen abkürzen und versuchen das Ganze einfach zu halten. Es muss nicht immer alles berücksichtigt sein, um eine Verbesserung zu erzielen – das werden auch selbstgebaute Lösungen in Excel nicht schaffen und trotzdem wird es sie immer geben.

Transparenz

Ein weiterer wichtiger Punkt, um den ersten Use Case zum Erfolg zu machen, ist die Kollaboration innerhalb des Teams und der transparente Umgang mit Informationen. Heutzutage ist es selbstverständlich geworden, an allen Stellen des Lebens Informationen zu teilen und Feedback zu erhalten. Die sozialen Netzwerke machen es vor. Daher sollte hier das Motto sein: Mit Einschränkungen und Berechtigungen lieber spärlich umgehen, Informationen mit allen teilen!

 

Fördern Sie  Transparenz und geben Sie dem gesamten Team eine Stimme. Ermöglichen Sie es jedem, Missstände im Projekt aufzudecken, die der Projektleiter möglicherweise gar nicht auf dem Radar hatte. Ist es Ihnen nicht auch schon so ergangen? Sie denken Ihr Projekt läuft nach Plan, alle Ampeln auf grün? Doch nach fortgeschrittener Projektlaufzeit taucht ein Riesenproblem auf, das das Projekt stark gefährdet. Und der Teamkollege sagt: „Klar, das weiß ich schon die ganze Zeit, aber es hört ja keiner auf mich!“. Nutzen Sie diese brachliegenden Informationen und bringen Sie sie an die Oberfläche. Tools wie das Feedback Modul von smenso Cloud unterstützen Sie dabei.

Smenso SPM

Zugänglichkeit

Doch nicht nur die fachliche Komponente spielt eine Rolle bei der Digitalisierung von Projekten, sondern auch die Art und Weise wie auf Projektinformationen zugegriffen wird ist dabei sehr wichtig. Einfache Zugänglichkeit ist an dieser Stelle das Stichwort.

Eine Innovation muss bei den Menschen ankommen –
sonst ist es nur eine gute Idee.

Anwender sind es gewohnt mit dem Mobiltelefon quasi alles zu tun, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Angefangen von Mails über soziale Medien, Nachrichten bis hin zum Buchen von Urlaub oder der schnellen Suche nach einem geeigneten Restaurant. Am Arbeitsplatz nutzen die Power User in der Regel  ein Laptop  oder Tablet, um ihre Aufgaben effizient und schnell zu erledigen. Für einen noch mobileren Einsatz setzen Unternehmen auch parallel auf Tablets. Wenn man wirklich alle Anwender „mitnehmen“ möchte, dann sind diese drei Formfaktoren und alle ihre Untervarianten für die erfolgreiche Digitalisierung Ihres Projektmanagements zu berücksichtigen.

In den Worten des früheren Chief Evangelist von Apple, Guy Kawasaki: „Nicht zu viel planen, loslegen! Wichtiger als zu wissen, wo man steht, ist, dass man sich schnell weiterentwickelt.“

In diesem Sinne: Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf bei der Digitalisierung Ihrer Projekte, sondern machen Sie mit kleinen Schritten einen Anfang. Der Erfolg wird sich von selbst einstellen.

Unternehmensstrategie – das Rahmengerüst für Prozesse vom Vertrieb über Produktion bis zum Versand – und für die IT-Strategie

Unternehmensvision und -strategie

Kennen alle Mitarbeiter die Unternehmensvision und -strategie? Die Strategie ist notwendig für die auf die Vision gezielte und abgestimmte Ausrichtung aller Bereiche im Unternehmen. Sie bildet die Grundlage, um die Vision des Unternehmens zu verfolgen, die Ziele der Abteilungen zu definieren und darauf auszurichten sowie passende Kennzahlen für die Kontrolle der Zielerreichung abzuleiten.

Durch die Strategiesäulen wird die Ausrichtung des Unternehmens vorgegeben und für alle nachvollziehbar. Die Einbeziehung der Mitarbeiter bei Veränderungen wird erleichtert und bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, die Prozesse abgestimmt auf das gemeinsame Ziel auszurichten.

Status

In vielen Unternehmen fällt auf, dass es keine kommunizierte oder klar dargestellte Unternehmensvision mit passender Strategie gibt. Es fehlt die Visualisierung oder die Vermittlung, oftmals auch die Definition selbst.

In einigen Unternehmen kommt hinzu, dass sich die Ziele verschiedener Abteilungen widersprechen. Mitarbeiter arbeiten in den Prozessen und verstehen nicht die Hintergründe für Veränderungen und Investitionen in der Produktion oder in anderen Bereichen, weil die Unternehmensziele und Prioritäten nicht klar sind.

Ganzheitlicher Ansatz

Der ganzheitliche Ansatz im Unternehmen beginnt bei der Klärung der Vision und führt bis in die zielgerichtete Weiterentwicklung jedes Prozessschrittes/Teams mit einem kaskadierten Shop Floor Management System über alle Abteilungen und Ebenen. Es finden Regelmeetings statt, die eine tägliche und schnelle Informationsweitergabe über alle Ebenen ermöglichen und einen KVP beinhalten.

Die einzelnen Schritte sehen wie folgt aus:

  • Definition der Vision: Hier wird definiert wo das Unternehmen in 5-7 Jahren stehen soll
  • Definition der Strategie: Die Strategie kann aus mehreren Strategiesäulen bestehen. Sie geben später die Ausrichtung der Produktionsprozesse vor (Serienfertigung, Einzelfertigung, Nischenanbieter, Kostenführer, etc.) und sind dabei Orientierung.
  • Definition der Ziele: Zur Umsetzung werden konkrete Ziele für jede Strategiesäule definiert, um die Prozesse in die gewünschte Richtung auszurichten.
  • Ableitung von Kennzahlen: Die Wirksamkeit von Projekten/Maßnahmen und Fortschritt bei der Zielerreichung werden mit entsprechenden Kennzahlen verfolgt, die definiert werden.
  • Zeitliche Projektierung der Ziele und Roadmap: Aus den langfristigen Zielen werden die Jahresziele abgeleitet.
  • Definition der Verbesserungskata: Die Jahresziele des Unternehmens werden bis auf die Produktionsebene über (meist) mehrere Ebenen nachvollziehbar abgeleitet.
  • Einführung eines Shop Floor Managements (SFM): Es entsteht die Verknüpfung von Maßnahmen im Prozess auf Teamebene mit der Unternehmensentwicklung (Hoshin Kanri). Eine regelmäßige Abstimmung nach festgelegtem Ablauf mit Agenda ermöglicht die Kommunikation und transparente Verfolgung der Ziele.

Mögliche Projektansätze

Je nach Situation des Unternehmens können alle Projektphasen ganzheitlich als Unternehmens-Management-System aufgesetzt, unterstützt und begleitet werden oder als gezielte Teilprojekte. Ein passender Ansatz wird vor Projektbeginn abgestimmt. Mehr zu den Leistungen finden Sie unter https://j4p.de/unser_tun/managementberatung/

 

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Thema?

Dann empfehle ich Ihnen mein Buch „Prozessoptimierung für produzierende Unternehmen“

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu: Buchveröffentlchung 2. Auflage: Dr. K. R. Stoesser: Prozessoptimierung für produzierende Unternehmen, SpringerGabler-Verlag 2017, ISBN 978-3-658-16996-1, Link zum Buch,
ebook € 29,99, Softcover € 37,99

Just 4 People – stellt sich vor

Unternehmensberatung neu gedacht_

Was steckt hinter diesem viel versprechenden Slogan. An dieser Veranstaltung werden wir erläutern welches Leistungsversprechen hinter J4P steckt und warum Sie sich dringend mit uns beschäftigen sollten.

Fakten zur Veranstaltung_

Was      : Just 4 People stellt sich vor

Wann   : 10.10.2019 – 17:30

Wo        : Sparkassen Pforzheim-Calw Panoramasaal – Ecke Museum-/Kiehnlestraße

Wer      : Kunden, Interessenten, Partner und alle die sich für unser Netzwerk interessieren

Warum : Nutzen Sie die Chance spannende Menschen kennen zu lernen und einige Impulse von IT Strategie über modern Betrieb von IT Systemen bis hin zu Zusammenarbeit mit Hochschulen zu erhalten

 

Agenda und was weiter möglich ist_

17:30 – Einlass zur Veranstaltung

17:55 – Begrüßung und Vorstellung Just 4 People

18:15 – Impulsvortrag zum Thema Digitaler Vertrieb

18:30 – Podiumsdiskussion der Gründer mit zahlreichen Experten wie
Thorsten Weimann (Abtis), Daniel Hertneck (Sitebooster), Carsten Hahn
(FH Karlsruhe) und einige mehr

Nach der Podiumsdiskussion warten kulinarische Highlights und interessante Gespräche auf uns. Für alle Teilnehmer, die auch die Chance der Teilnahme am Abtis IT Symposium am 11.10.2019 nutzen möchten, bieten wir an, die Kosten für das Hotel zu übernehmen.

 

Sie wollen auch dabei sein_

Dann melden Sie sich über nachfolgendes Formular oder gerne auch persönlich bei einem unserer Kollegen oder Partner an. Da die Teilnahme wie auch die Anzahl Übernachtungen begrenzt sind würden wir Sie bitten sich so schnell als möglich verbindlich zu entscheiden.

Bücher die den digitalen Horizont erweitern

Um etwas Hilfestellung bei der Transformation zu liefern haben wir mal einige spannende Bücher zusammengestellt, die Sie kennen sollten. Viel Spaß beim lesen. Es wäre schön wenn wir das eine oder andere Feedback zu den Werken erhalten würden.

Wenn Sie ein gutes Buch oder andere Materialien suchen so kommen Sie gerne auf uns zu, wir haben da noch deutlich mehr in unserer Bücherkiste.

 

DIGITAL OFFROAD

Mit dem Buch digital Offroad gehen die Autoren stark auf das notwendige Umfeld und die Geisteshaltung ein die vorhanden sein muss um die digitale Transformation im Unternehmen zu meistern. Sehr unterhaltsam bearbeiten die Herausgeber viele Bereiche des digitalen Wandels und geben dabei zahllose Denkanstöße zum eigenen Verhalten und Handeln.

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Details finden Sie bei Amazon unter https://www.amazon.de/Digital-Offroad

DIGITAL BUSINESS MODELLING

Mit dem Digital Value Creation-Framework erhalten Sie ein Modell an die Hand, mit dem Sie erfolgreiche, neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln und bestehende überprüfen können. Finden Sie heraus, was Kunden wirklich wollen schreibt der Autor dieses Buches. Wir sagen hier stecken einige spannende Ansätze drin die sich sehr gut mit weiteren Modellen kombinieren lassen und gute Ansätze liefern das Thema Geschäftsmodellentwicklung anzugreifen. 

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Details finden Sie bei Amazon unter https://www.amazon.de/Digital-Business

DAS DESIGN THINKING PLAYBOOK

Das Design Thinking Playbook ist ein Must-Read für alle Macher, Entscheidungsträger und Innovationsbegeisterte. Es ist das erste Buch über Design Thinking, das dieses Mindset von der ersten bis zur letzten Seite lebt. In der zweiten überarbeiteten Auflage sind zusätzliche Experten-Tipps zum Business Ökosystem Design und konkrete Hinweise zur Anwendung von Methoden hinzugekommen. So ist ein einzigartiger Einblick entstanden, wie heute Innovationen für morgen erfolgreich umgesetzt werden.

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Details finden Sie bei Amazon unter https://www.amazon.de/Design-Thinking

IT STRATEGIE

Wenn Sie dran arbeiten Ihre IT Strategie neu zu überdenken oder diese gerade definieren sind in diesem Buch einige gute Vorschläge und Erfahrungen zusammengetragen. Mit einem 7 Schritte Plan gibt der Autor einige sinnvolle Vorschläge zum Vorgehen an die Hand. 

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Details finden Sie bei Amazon unter
https://www.amazon.de/Strategie-Optimale-Ausrichtung

IT-Strategie und was Sie mit einem Projekt-Assessment erreichen können

Grundlagen

Wozu benötige ich eine IT-Strategie? Wie komme ich zu einer IT-Strategie? In der heutigen Ausgabe unseres Blogs wollen wir dieses Thema kurz beleuchten.

IT-Strategie

Jede IT-Strategie bedingt zwingend eine existierende Unternehmensstrategie und ist somit ein Teil eben dieser. Sollte die ganzheitliche Aufnahme und Zielrichtung nicht klar vorgegeben sein ist diese zu definieren oder die Zielrichtung mit dem Management zu vereinbaren.

Üblicherweise umfasst eine solche Strategie Ansätze zur Schaffung wertschöpfender und/oder standardisierter Prozesse durch moderne IT-Lösungen. Ziel ist es die Rahmenbedingungen für das IT-Management bereit zu stellen, damit die langfristigen Ziele erreicht werden können.

Projekt-Assessement

Die Entwicklung einer IT-Strategie fällt nicht vom Himmel sondern ist für sich ein eigenständiges Projekt. Um bei einem solch strategischen Vorhaben die gewünschte Richtung einzuschlagen und beizubehalten, macht es Sinn zu einem oder mehreren bestimmten Zeitpunkten ein Projekt-Assessement durchzuführen.

Ein Projekt-Assessment kann für die Analyse, Beurteilung und Bewertung des Entwicklungsstandes, der Güte, der Reife bzw. der Kompetenz von Organisationen und Personen im Projektmanagement nach bestimmten Kriterien und Bewertungsmaßstäben herangezogen werden. (Quelle: PM-Lexikon)

Generell soll mit dem Einsatz eines Projekt-Assessments der IST-Stand im Projekt sowie die Abweichungen zu einem selbst definierten – oder aber vorgegebenen – SOLL-Zustand festgestellt und der resultierende Handlungsbedarf für die Weiterentwicklung abgeleitet werden. Die Empfehlung ist, diese regelmäßig durchzuführen, um so einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erreichen. Wertvoll kann auch ein Benchmarking sein, um einen Vergleich mit Ergebnissen anderer Bereiche oder Unternehmen am Markt aufzustellen.

Erste Schritte

  • Aufnahme der Prozess- und Systemlandschaft in der IT
  • Reflektion mit den Anwendern bzw. Key-Usern
  • Abgleich der Annahmen mit dem Management und den bestehenden Partnern

Hilfreich ist es wenn man hierzu erprobte Fragenkataloge verwendet die im Idealfall durch den Partner auf das Unternehmen und die Herausforderungen des Marktes zugeschnitten werden.

Bewertung und nächste Schritte

  • Ausarbeitung der aktuellen Lage mit Empfehlungen
  • Bewertung im Branchenvergleich
  • Masterplan für die Umsetzung der regelmäßig mit der Unternehmensstrategie abgeglichen wird
  • Budget- / Projektplan für die nächsten 24 – 36 Monate zur Erreichung der Ziele und Verankerung dieser in der Unternehmensplanung
  • Einführung eines Entscheidungsgremiums zur Anpassung der Strategie

Förderungsmöglichkeiten beim Digitalen Wandel

Der Digitale Wandel als Chance – wäre da nicht das notwendige Budget

Sie stehen vor der Herausforderung dass Ihr Markt sie zu Innovation drängt oder Sie wollen sich durch digitale Möglichkeiten und Lösungen neue Märkte erschließen.

Sie sehen die Risiken der Digitalisierung und wollen daraus Chancen für Ihr Unternehmen machen? Sie haben aber noch keinen Fahrplan zur Umsetzung und auch keine internen Ressourcen die diese leisten könnten?

Sie haben keine Ideen, was umsetzbar ist oder welche neuen Chancen Ihr Geschäftsmodell bietet?

In allen diesen Fällen gibt es Beratungsunternehmen die das Wissen, die Kapazität sowie die Kreativität mitbringen, Digitalisierung für Ihr Unternehmen positiv zu besetzen und daraus zukunftsträchtige Chancen zu generieren.

In jedem der Fälle werden Sie intern wie auch extern Budget für ein solches Vorhaben benötigen. Wir unterstützen unsere Kunden und haben uns damit beschäftigt, welche Möglichkeiten der Förderung von Innovation es gibt. Lesen Sie nun einen Auszug der Möglichkeiten:

Möglichkeiten zur Förderung Ihres Vorhabens

Digitalisierungsförderung auf Ebene des Bundes

Name: go-digital  
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

  • Gefördert werden Beratungen zu den Themen Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Digitale Markterschließung sowie IT-Sicherheit.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks mit weniger als 100 Beschäftigten.

Name: unternehmensWert:Mensch plus
https://www.unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/

  • Gefördert werden Prozessberatungen zur Digitalisierung.
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Beschäftigte.

Name: KfW Kredite für Innovationen
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Innovation/F%C3%B6rderprodukte/index-2.html?kfwmc=vt.sea.google.SEA_VT_Digi-Inno_Digitalisierung_GC_Produkt.{Anzeigengruppe}.{Anzeige}&wt_cc1=digi-inno&wt_cc2=unt|innovation&wt_cc3=72087782040_kwd-342956268161_344768116299&wt_kw=e_72087782040_digitalisierung%20f%C3%B6rderung

  • Förderung per Kredit oder Mezzanine
  • Unterstützung für Unternehmen bis zu 25 Mio Investitionsbedarf möglich

Digitalisierungsförderung auf Ebene ausgewählter Länder

Name: Digitalisierungsprämie Baden-Württemberg Externer Link zur L-Bank

  • Besonderheit: Förderdarlehen mit Tilgungszuschuss
  • Gefördert werden (1) Digitalisierung von Produktion und Verfahren, (2) Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen, (3) Strategie und Organisation. Förderfähig ist die Anschaffung von Hard- und Software (einschl. notwendiger Dienstleistungen Dritter, Schulungen).
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten und Freiberufler.

Name: Innovationsgutschein Hightech Digital https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine/innovationsgutschein-hightech-digital/

  • KMU erhalten bis zu 20.000 € Förderung bei einer Investition von mindestens 40.000 €
  • Förderung wird für eine große Anzahl Aufgabenstellungen gewährt

Name: Digitalzuschuss Hessen Externer Link zur wibank

  • Gefördert wird die Anschaffung von Hard- und Software (einschl. notwendiger Dienstleistungen Dritter, Schulungen).
  • Antragsberechtigt sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

Name: DigitalStarter Saarland Externer Link zum Starter Saarland

  • Gefördert werden
    (1) Ausgaben für die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen durch Informations- und Kommunikationstechnologie (Hard- und Software),
    (2) Ausgaben für die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, insbesondere für notwendige Hard- und Software,
    (3) die mit den v.g. Ausgaben verbundenen Dienstleistungen einschließlich der Migration bisheriger Daten und der Portierung von Softwarekomponenten auf die neuen digitalen Systeme,
    (4) Ausgaben für die in Verbindung mit (1) und (2) notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den angeschafften digitalen Systemen durch externe Anbieter.
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen

Name: Digitalbonus Bayern  Externer Link zum Bonus Bayern

  • Gefördert werden
    (1) die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen und
    (2) die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit.
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen

Name: Digitalisierungsgutschein Nordrhein-Westfalen Externer Link zum Gutschein

  • Gefördert wird die Beratung zu Themen wie Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen usw. sowie zur IT-Sicherheit.
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen

Haben Sie weitere Fragen in Sachen Digitalisierungsvorhaben? Sprechen Sie uns an wir helfen gerne Ihr Projekt möglich zu machen oder investieren gemeinsam mit Ihnen!

Eskalation im IT-Projekt und was nun?

Laut einer Studie von IDG Business Research Service haben bereits mehr als 50% aller IT Entscheider das Scheitern eines Projektes erlebt. Neben dieser Studie haben sich viele weitere Erhebungen mit dem Thema beschäftigt und die häufigsten Defizite dokumentiert.

Die Gründe

Wir haben die wichtigsten Ursachen für Sie zusammengetragen:

  • Schlechte Projektsteuerung
  • Überforderung von internen Mitarbeitern
  • Zu hohe technische Komplexität
  • Zu viele Projekte parallel, kein Multiprojektmanagement
  • Keine externe objektive Kontrolle des Vorhabens
  • Zu wenig Dokumentation der Ausgangssituation
  • Keine Anpassungsbereitschaft der existierenden Prozesse
  • Falsche Auswahl des Partners oder der Software

Die Maßnahmen

Es ist nie zu spät, den Schaden durch eine Eskalation zu vermeiden oder die Eskalation des Projektes aufzuarbeiten. Natürlich empfiehlt es sich, jedes IT Vorhaben durch ein qualifiziertes internes oder externes Projektmanagement zu unterstützen. Sollte aber zu Beginn des Projektes der Fokus auf diesen Bereich vernachlässigt worden sein, ist jetzt der Zeitpunkt dies zu korrigieren.

Digitalisierung – warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu starten

Die Rahmenbedingungen

Global sich ändernde Märkte. Ein Europa das in seinen Grund festen verunsichert ist. Unruhige Märkte sollten genug Weckrufe sein, die Hausaufgaben im eigenen Unternehmen in Angriff zu nehmen. Im Gegenzug sind die Kosten für die Finanzierung von guten Ideen so ideal wie selten zuvor. In einem sehr engen Arbeitsmarkt zahlt sich Innovation und Investition doppelt aus.

Der Status

Leider ruhen sich auch heute noch sehr viele Unternehmen auf den Erfolgen der letzten Jahre aus. Viele Firmen ergreifen nicht die Chancen, die digitale Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft bieten. In jeder Branche gibt es Möglichkeiten durch cleveren Einsatz von digitalen Prozessen Marktanteile zu sichern oder gar auszubauen. Nie war es leichter, neue Produktbereiche zu erschließen oder in eine globale Welt zu expandieren.

Die Möglichkeiten

In allen Funktionsbereichen eines Unternehmens gibt es Chancen etwas zu tun:

    • Im Marketing sollte der digitale Absatzkanal beleuchtet und ausgeschöpft werden. Ob Bindung von Kunden oder das Erschließen von idealen Kunden durch Informationen, in vielen Branchen steckt hier ein großes Potential und die ersten werden hiervon deutlich mehr erschließen können.
    • Im Vertrieb stellt sich die Frage, was benötigt Ihr Kunde an Betreuung. Wäre die Hilfe 7×24 über Künstliche Intelligenz nicht eine Ergänzung zur Bindung Ihrer Kunden. Bei sich flexibler gestaltenden Arbeitszeiten wird eine Verfügbarkeit für Hilfe immer wichtiger, was natürlich auch bedeutet, dass der Kunde Teile des Sortimentes in diesem Zug auch beziehen können sollte.
    • In der Entwicklung werden die Zyklen für eine neue Serie oder die nächste große Innovation immer kürzer. Die Kosten für die Realisierung können durch virtuelle Abbildungen deutlich reduziert werden und Fehler und somit Zeit gespart werden.
    • Auch die Produktion bietet zahlreiche Ansatzpunkte die über die Kontrolle der Qualität deutlich hinausgehen. Individualisierung von Produkten wird in allen Branchen immer wichtiger werden.
    • Nicht zuletzt der Service.  Es ist sehr schwer, die richtigen Menschen für den Service von komplexen Produkten zu finden. Jede Stunde die ein Servicetechniker nicht auf der Autobahn oder im Flieger verbringt steigert Ihre Kundenzufriedenheit nachhaltig. Der Experte hat somit die Zeit einen Kollegen, der vor Ort ist, virtuell zu begleiten. Hiermit werden ineffiziente Zeiten reduziert.

Das sind ein paar wenige Ansatzpunkte von zahllosen Möglichkeiten, nur was sind die richtigen und in welcher Reihenfolge sollten Sie diese angehen?

Das Vorgehen

Aus unserer Sicht ist die Dokumentation des Geschäftsmodelles und der wichtigsten Geschäftsprozesse der erste Schritt, den Sie als Fundament vornehmen sollten. Sobald dieser Punkt erledigt ist, lässt sich auf einem gesicherten Fundament die Zukunft bauen.

Die richtigen Techniken und Kennzahlen helfen Entscheidungen zu treffen, welche Ihre Zukunft nachhaltig verbessern.