Unterstützung

Nutzen Sie die Leistungen Ihres SAP Supports richtig?

Wenn Sie SAP im Einsatz haben und sich nicht sicher sind, ob Sie das Wartungsangebot der SAP umfänglich nutzen, geben Ihnen die folgenden Ausführungen einen groben Überblick, auf welche Services Sie Anspruch haben. 

Sie können einen SAP Wartungsvertrag entweder mit der SAP direkt oder einem VAR (Value added reseller) Partner der PCOE (SAP Partner Center of Expertisezertifiziert ist, abschließen. Die von der SAP zugesicherten Leistungen des Wartungsvertrages, die im Standard oder Enterprise Support Vertrag enthalten sind ändern sich dadurch nicht. Allerdings kann der VAR Ihnen zusätzlich weitere Services anbieten, die in der Definition der SAP nicht enthalten sind.  

SAP_Support_J4P

Im Folgenden eine Zusammenfassung was in den jeweiligen Ausprägungen enthalten sein sollte: 

SAP Standard Support

Die Leistungen des SAP Standard Support helfen Ihnen sicherzustellen, dass Ihre SAP-Systeme ohne große Unterbrechungen laufen. Sie erhalten Informationen und Services, die einen effizienten und möglichst störungsfreien Systembetrieb unterstützen. Geboten wird ein reaktiver Support bei Problemen und Unterstützung bei der zuverlässigen Behebung von Fehlern bei technischen Störungen. Das Angebot umfasst die folgenden Themen:

Kontinuierliche Verbesserung

SAP unterstützt Sie dabei, Ihre SAP-Systeme aktuell zu halten und zu verbessern

  • Neue Software Releases
  • Enhancement Packages

Remote Services

Sie können verschiedene Services nutzen, die dazu beitragen, die technische Leistungsfähigkeit Ihrer SAP-Systeme aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Von diesen Services können Sie einen pro Jahr und produktivem System anfordern:

  • SAP EarlyWatch Alert
  • SAP GoingLive Check
  • SAP GoingLive Functional Upgrade Check
  • SAP OS/DB Migration Check
  • SAP EarlyWatch Check: wenn durch den SAP EarlyWatch Alert kritische Systemzustände gemeldet werden, können Sie von diesem 2 pro Jahr und produktivem System anfordern

Zugang zur SAP-Anwendergemeinde

Zugriff auf Wissen über den Betrieb und die Pflege Ihrer SAP-Systeme, etwa durch den Zugang zum SAP Support Portal oder SCN (SAP Community Network) ehemals SDN (SAP Developer Network)

Meldungsbearbeitung

Sie profitieren von Standardprozessen für eine effektive Meldungsbearbeitung und können unterschiedliche Möglichkeiten zur Selbsthilfe nutzen, die zu einer schnellen Problemlösung beitragen.

  • 24/7 Zugriff auf die SAP Hinweisdatenbank
  • Standardprozess für die Meldungsbearbeitung ohne SLA-Garantie. Dies bedeutet, dass SAP weder Reaktionszeiten noch Lösungszeiten für die gemeldeten Probleme garantiert .

Support-Infrastruktur

Sie können das SAP Support Portal und die Application Management-Plattform SAP Solution Manager einsetzen, um operative Aufgaben zur Pflege Ihres SAP-Systems durchzuführen. Es handelt sich hierbei um eingeschränkte, fest definierte Nutzungsrechte für den SAP Solution Manager unter SAP Standard Support

 

SAP Enterprise Support

SAP_EP_Support_J4PDie Leistungen des SAP Enterprise Support enthalten die des Standard Supports erweitert um die folgenden Themen:

Kontinuierliche Verbesserung

  • SAP liefert bis zu fünf Tage Remote-Support-Services pro Kalenderjahr durch SAP Solution Architekten:
    • Zur Unterstützung bei der Bewertung der Innovationsfähigkeit des neuesten SAP-Erweiterungspakets und wie es für Ihre Geschäftsprozessanforderungen eingesetzt werden kann.
    • Für definierte SAP-Software/ -Anwendungen oder Global Support Backbone-Komponenten bietet SAP Unterstützung in Form von Wissenstransfersitzungen mit einer Anrechnung von einem Tag an. Aktuell finden Sie die Zeitpläne und Inhalte der Sessions im Enterprise Support. Planungs-, Verfügbarkeits- und Liefermethoden liegen im Ermessen der SAP.
  • Als Teil der SAP Solution Manager Enterprise Edition haben Sie Zugriff auf geführte Self-Services zur Optimierung des technischen Lösungsmanagements für ausgewählte Enterprise Support-Lösungen.

Erweiterte Unterstützung für Enhancement Packages und andere SAP-Software-Updates

SAP bietet spezielle, von SAP-Lösungsexperten bereitgestellte remote checks an, um geplante oder vorhandene Modifikationen zu analysieren und mögliche Konflikte zwischen benutzerdefiniertem Code und Enhancement Packages sowie anderen Support Solution Updates zu identifizieren. Jede Prüfung wird für eine bestimmte Modifikation in Ihren Kerngeschäftsprozessen durchgeführt. Sie haben die Möglichkeit 2 Improvement Services pro Kalenderjahr und SAP Softwarelösung (Definition in SAP Hinweis 1324027) anzufordern:

  • Rechtfertigung von Kundenmodifikationen: Wenn Sie eine bestehende Kundenmodifikation haben oder eine solche planen und diese im SAP Solution Manager Enterprise Edition umfänglich dokumentiert haben, kann von SAP analysiert und geprüft werden, ob eine Lösung im Standard für diese Anforderung existiert.
  • Wartbarkeit von Kundenmodifikationen: Wenn Sie eine bestehende Kundenmodifikation haben oder eine solche planen und diese im SAP Solution Manager Enterprise Edition umfänglich dokumentiert haben, kann von SAP analysiert und geprüft werden, welche User Exits und Services existieren, um den kundenindividuellen Code vom SAP Code zu trennen.

Support-Infrastruktur

Sie können den SAP Service Marketplace und die Application Management-Plattform SAP Solution Manager einsetzen, um operative Aufgaben zur Pflege Ihres SAP-Systems durchzuführen. Es handelt sich hierbei um eingeschränkte fest definierte Nutzungsrechte für den SAP Solution Manager unter SAP Enterprise Support.

Mission Critical Support

  • Globale Vorfallbearbeitung durch SAP für Probleme im Zusammenhang mit Enterprise Support Solutions, einschließlich Service Level Agreements für anfängliche Reaktionszeit und Korrekturmaßnahmen
    • Die IRT (Initial Response Time) bezeichnet die Reaktionszeit vom Zeitpunkt der Problemmeldung bis zur aktiven Bearbeitung des Problems und der Einleitung von Maßnahmen zu dessen Lösung und ist für Prio 1 und 2 Tickets definiert.
    • Die MPT (Maximum Processing Time) ist die maximale Bearbeitungszeit seitens SAP SE und des Partners, innerhalb der eine Problemlösung oder ein Maßnahmenplan geliefert werden muss und ist für Prio 1 Tickets definiert.
  • SAP Support Advisory Center
    Ist eine globale Einheit innerhalb der SAP-Support Organisation für geschäftskritische Support-Anfragen für Prio 1 und Top-Themen, welche die folgenden Aufgaben ausführt:

    • Das Support Advisory Center fungiert als zusätzliche Eskalationsstufe und ermöglicht eine 24×7-Ursachenanalyse zur Problemidentifizierung
    • Planung der CQC (Continuous Quality Checks) – Servicebereitstellung in Zusammenarbeit mit Ihrer IT, einschließlich Terminplanung und Lieferkoordination. Bietet Anleitung und Empfehlungen im Fall eines kritischen Status des CQCs
    • Stellt auf Anfrage einen SAP Enterprise Support-Bericht pro Kalenderjahr zur Verfügung
  • Continuous Quality Checks (CQC) / Technical Quality Checks (TQC)
    Bei kritischen Situationen im Zusammenhang mit einer SAP Softwarelösung (z.B. Go-Live, Upgrade, Migration oder Top-Themen) bietet SAP mindestens einen CQC pro Kalenderjahr und SAP Software Lösung an. In Abstimmung mit dem SAP Support Advisory Center können auch weitere Services angefordert werden wenn der SAP EarlyWatch Check kritische Warnungen ausgibt oder man einvernehmlich übereinstimmt dass ein zusätzlicher Service für die Behandlung eines Top-Themas erforderlich ist.
    Eine Auflistung und detaillierte Informationen zu den Services erhalten Sie im SAP Support Portal unter Offerings & Programs / SAP Enterprise Support / SAP Enterprise Support Academy / Continuous Quality Check & Improvement Services
    Die CQCs können Sie über Ihren SAP Wartungspartner anfordern.

 

Zusammenfassung und Empfehlung

Nach meiner Erfahrung nutzen viele SAP Enterprise Support Kunden die Mehrwerte, die dieser bietet, nicht umfänglich. Gehen Sie auf Ihren Wartungspartner zu und prüfen Sie die nächsten anstehenden Aktivitäten an Ihrem SAP System im Hinblick darauf, welche Aktivitäten über einen der verfügbaren CQCs durch die SAP unterstützt werden können. Sollte diesbezüglich keine größere Änderung anstehen, nutzen Sie die verfügbaren Services, z.B. um Ihre Geschäftsprozesse, die Sicherheit des SAP Systems oder die technische Performance zu optimieren.

Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, können Sie gerne per Mail mmu@j4p.de auf mich zukommen.

Auswahlberatung

SAP S/4HANA – Professionelle Projektsteuerung mit Qualitätssicherung

Sie stehen vor der Herausforderung Ihre vorhandene SAP-Landschaft auf die neue Lösung S/4HANA zu bringen? Dann sollten Sie hier ein paar grundsätzliche Dinge aus Sicht der Projektsteuerung beachten!

Die 7 Grundregeln des Projektmanagements

Diese Regeln aus einem früheren Blog von uns gelten natürlich hier grundsätzlich auch! Die Headlines lauten:

  1. Soft Skills
  2. Change Management
  3. Kommunikation und Projekt-Marketing
  4. Risikomanagement
  5. 80 zu 20 Regel
  6. Stakeholder
  7. Projektende

Den kompletten Blog lesen sie hier.

 

Warum überhaupt eine S/4HANA Transformation?

Bevor Sie sich über ein herausragendes Projektmanagement und eine begleitende Qualitätssicherung überhaupt Gedanken machen, sollten Sie sicher sein warum Sie den Weg zu S/4HANA gehen wollen!

Beachten Sie hier 3 aufeinander aufbauende Schritte:

  1. Machen Sie eine Standortbestimmung Ihrer aktuellen Prozess- und Systemlandschaft
  2. Formulieren Sie eine IT- und Digitalisierungs-Strategie für Ihr Unternehmen
  3. Informieren Sie sich dann ausführlich über S/4HANA und den Weg dorthin

Wie das im Detail funktionieren kann, finden Sie ausführlich im Blog „SAP und der Weg zu S/4HANA“.

Haben Sie sich für eine S/4HANA-Transformation entschieden? Dann sind die folgenden Ausführungen sicher eine Hilfestellung für Ihre weiteren Vorgehensweise.

 

Professionelle Projektsteuerung – wozu?

Unter Beachtung der vorher genannten Grundlagen stellt sich nun diese Frage. Sie haben doch bisher schon immer ein gutes Projektmanagement in Ihren IT-Projekten aufgesetzt, dies können Sie auch anhand der bisherigen Erfolge nachweisen!

Ja, das stimmt sicherlich. Bei einer S/4HANA Transformation sind die Herausforderungen aber um einiges größer als beim ursprünglichen SAP-Einführungs oder auch -Upgrade-Projekt.

Warum ist das so?

SAP S/4HANA ist kein „einfacher“ Releasewechsel

S/4HANA ist ein komplett neues Produkt der SAP, egal ob Sie Ihre SAP-Landschaft mit den bisherigen Einstellungen und Stamm- und Bewegungsdaten mit nach S/4HANA nehmen wollen – der sogenannte Brownfield-Ansatz- oder eine komplette Neueinführung machen (Greenfield-Ansatz).

 

Vorprojekt #1 – Brownfield vs. Greenfield

Die Grundsatz-Entscheidung ob Migration mittels Brown- oder Greenfield ist nicht in ein paar Tage zu fällen. Dies bedingt ein gut strukturiertes Vor-Projekt.
Ist das die Aufgabe der IT-Leitung oder des Fachbereichs? Eher nicht, das Projekt betrifft alle Beteiligten in Ihrem Unternehmen!
An dieser Stelle braucht es zum ersten Mal eine Professionelle Projektsteuerung.

 

Vorprojekt #2 – Systemchecks und Festlegung Prozesse

Steht die Entscheidung für Brown- oder Greenfield, kommt ein weiteres Vor-Projekt. Dies beinhaltet zum einen vorbereitende Checks, um das vorhandene SAP-System auf Konvertierungs-Herausforderungen zu prüfen und zum anderen die Festlegung der zukünftigen Prozess-Landschaft im S/4HANA.
Auch hier hat die IT-Abteilung eine nicht unwesentliche Unterstützungs- und Vorentscheidungsfunktion. Im Hinblick auf zukünftige Prozesse ist aber auch hier wieder das gesamte Unternehmen gefragt (Stichwort „Digitalisierungs-Strategie“).

 

Vorprojekt #3 – Vorbereitende Tätigkeiten im Altsystem

Hier gilt es zu prüfen, welche grundsätzlichen Themen schon vor der Transformation im vorhandenen SAP ECC 6.0 abgearbeitet werden können bzw. auch müssen. Anbei einige Beispiele (keine vollständige Aufzählung!):

  • Umstellung Datenbank von Oracle/SQL/Sybase usw. auf die HANA-DB
  • Umstellung auf Neues Hauptbuch im SAP
  • Umstellung auf Geschäftspartner-Logik
  • Die Bereinigung von benutzerdefiniertem Code, der nicht in Gebrauch ist und der vor Beginn der Umstellung stillgelegt werden könnte.
  • Die Bereinigung und Archivierung von Geschäftsdaten, um die Größe Ihres Produktivsystems zu reduzieren. Dadurch werden die Hardware-Anforderungen Ihrer neuen SAP HANA-Datenbank reduziert und die Geschäftsausfallzeiten während der Umstellung verringert.

Ist hier eine Professionelle Projektsteuerung notwendig? Aber ganz sicher!

 

Vorprojekt #4 – Hauptprojekt aufsetzen

Bevor es nun in die eigentliche Umstellung geht muss dieses Hauptprojekt sorgfältig geplant werden. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Ausbildung des künftigen Projektteams
  • Planung des Übergangs
  • Vorbereitung auf die Umstellung
  • Projekt aufsetzen
  • Projektstandards festlegen

Jetzt könnten wir sagen, als Ergebnis dieses Vorprojektes legen wir dann fest, wer sich für die Professionelle Projektsteuerung zuständig fühlen sollte…zu spät! Wer hat die ersten 3 Vorprojekte geleitet? Wollen Sie hier jedesmal einen anderen Projektmanager setzen?

 

Vorprojekt #5 – Prototyp erstellen

Nun kommen wir zum letzten wichtigen Vorprojekt.
Um den Übergang richtig zu planen und sich darauf vorzubereiten, ist es entscheidend, den Wert der Innovationen zu verstehen, die das neue System für die Geschäftslösungen der Kunden liefert. Das Prototyping ermöglicht es Ihnen, die Wertschöpfung mit realen Geschäftsszenarien unter Verwendung von realen Daten zu bewerten.
Es handelt sich auch hier um ein kleines Projekt für sich allein. Es erfordert eine dedizierte Planung, Durchführung und abschließende Bewertung; es wird also immer von den Geschäfts- oder IT-Anforderungen angetrieben.
Professionelle Projektsteuerung notwendig? Die Antwort erübrigt sich denke ich inzwischen…

 

Hauptprojekt – Transformation auf SAP S/4HANA

Das eigentliche Projekt bietet jede Menge Herausforderungen, die auch für einen erfahrenen SAP-Anwender ungewöhnlich sind. Exemplarisch sind hier folgende Punkte:

  • Neue Benutzer-Oberfläche SAP Fiori
  • Vereinfachte Datenstrukturen
  • Wegfall von bisherigen Funktionen (Stichwort „Simplification List for S/4HANA 1909“ mit aktuell über 1000 Seiten!)
  • Teilweise Integration von bisher ausgelagerten Funktionalitäten (SAP SCM, SAP eWM, …)
  • Lizenzumstellung auf neues Modell, Beachtung von Digital Access und weiteren Thematiken (lesen Sie hierzu auch die Lizenzkolumne im E3-Magazin meines Kollegen Tobias Wahner)

Ergo: Auch hier ist zwingend ein Professionelles Projektmanagement notwendig!

 

Zusammenfassung

Sie fragen sich nun, warum in diesem Blog in jedem Absatz ein Professionelles Projektmanagement strapaziert wird?

Das Thema S/4HANA hat eine solche Relevanz für die Zukunft Ihres Unternehmens und eine so erhebliche Komplexität in der Umstellung, dass es mit erprobten Projektleitungs-Ansätzen nicht getan ist.

Der IT-Leiter allein kann dieses Projekt (mit 5 Vor-Projekten oder sogar mehr) nicht alleine steuern. Ein Fachbereichsleiter kann dies alleine auch nicht. Zusätzlich bräuchte man noch einen oder mehrere erfahrene Personen um eine stringente Qualitätssicherung bei jedem Meilenstein sicherzustellen.

Lösungsvorschlag

  1. Sie haben die oben dargestellte Mitarbeiter-„Power“ im Haus? Verteilen Sie die Aufgaben auf verschiedene Köpfe in einem Projektmanagement-Team. Vergessen Sie dabei nicht EINEN Leader festzulegen. Am Schluss muss eine Person verantwortlich sein mit Zuarbeit eines professionellen Teams!
  2. Haben Sie diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell weder kapazitiv noch fachlich im Zugriff? Dann kontaktieren Sie uns! Mit über 60 Jahren SAP-Erfahrung, sowohl in nationalen und internationalen Projekten durften wir unsere Expertise nachweisen. Wir sichern Ihren Projekterfolg als Professionelle Projektmanager und Qualitäts-Sicherer! Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 

 

 

Interim Management

Interim-Management – Die Lösung bei kapazitiven und fachlichen Engpässen

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, flexibel auf die sich schnell wandelnden Marktbedingungen zu reagieren.

In der Entwicklung von IT-Organisationen gibt es immer wieder schwierige Phasen, in denen strategische Beratung sowie die Expertise von Spezialisten gefragt sind und längerfristig gebraucht werden, um eine Veränderung erfolgreich umzusetzen.

In solchen Situationen stellt ein Interim-Management die bestmögliche Ergänzung für das Unternehmen dar, indem es bei der Findung, Erarbeitung und Umsetzung der Neuausrichtung unterstützt.

Gerade bei Übergangs- oder Nachfolgeregelungen bietet Interim-Management die notwendige Unterstützung und baut so die Brücke in eine erfolgreiche Zukunft.

Gründe für den Einsatz von Interim-Management

Als Ergebnis des Interim-Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives gibt es drei Hauptgründe, warum sich Unternehmen für Interim-Management entscheiden:

  1. Change Management
    Unterstützung bei dringend anstehenden Transformationsprojekten
  2. Fehlende Fähigkeiten/Kompetenzen
    In einer sich immer schneller drehenden Unternehmenslandschaft fehlt vielen Firmen ein Stück weit das Know-how, um Themen wie Digitalisierung oder Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mit eigenen Ressourcen anzugehen.
  3. Krisenmanagement
    Turnarounds kommen immer schneller und überraschender auf alteingesessene Unternehmen zu. Externes Know-how und Durchsetzungskraft sind hier oft effektiver.

Qualifikationen und Mehrwerte durch Interim-Management

Die benötigten Qualitäten eines Interim-Managements lassen sich in 5 Kompetenzen (absteigend) gliedern:

  1. Strategische und operative Umsetzung
  2. Fokussierung auf Ergebnisse
  3. Unabhängigkeit
  4. Weitreichender Erfahrungsschatz
  5. Ausgeprägte fachspezifische Kompetenzen

Da eine solche Aufgabe in der Regel auf maximal 12 bis 18 Monate ausgelegt ist, sind diese Kompetenzen enorm wichtig um nachhaltig die anstehenden Aufgaben für das Unternehmen zu erfüllen.

Kompetenzen Interim Management
Quelle: Auszug aus Interim Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives

Unternehmen und Branchen

Interessant ist, dass in Deutschland immer noch knapp 2/3 aller Interim-Tätigkeiten in Großunternehmern erbracht worden sind und nur 1/3 in Firmen <250 Mitarbeiter. In Italien (25% Großunternehmen) und Spanien (42% Großunternehmen) sind die Verhältnisse aktuell eher umgekehrt.

Als Top-Branchen zeigen sich hier traditionell die Fertigungsindustrie vor IT/Technologie und Gesundheit/Medizin/Forschung:

Brachen Interim-Management sw
Quelle: Auszug aus Interim Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives

Zusammenfassung und Vorteile für Interim-Management

Im Detail sind das:

  • Flexibilität und Effizienz
  • Zusätzliche Ressourcen
  • Kurzfristige Verfügbarkeit
  • Langjährige Branchenkenntnisse
  • Erprobte Führungserfahrungen
  • Externes Know-how / Know-how Transfer
  • Unternehmenspolitische Unabhängigkeit
  • Ziel- und Ergebnisorientierte Auftragsabwicklung
  • Definierter Kalkulationsrahmen
  • Keine Karriere-Erwartungen

Quelle: DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn Sie hier weiteren Informationsbedarf haben. Just4People (uga@j4p.de) unterstützt auch Ihre Weiterentwicklung mit erfahrenen Interim-Managern!

Wie digital ist Ihr Unternehmen schon=?

Wie digital ist Ihr Unternehmen schon?

Sehen Sie sich mit Ihrem Unternehmen im Hinblick auf die Digitalisierung ausreichend aufgestellt?

Die Digitalisierung wird jede Branche und jedes Geschäftsmodell massiv verändern – auch das Ihre. Das birgt Risiken, bietet vor allen Dingen aber auch zahlreiche Chancen, wenn dieser Wandel offensiv gestaltet wird und wenn die notwendigen Veränderungen von allen Beteiligten gewollt und aktiv begleitet werden.

Die Realität sieht indes oft anders aus:

Viele Unternehmen sind verunsichert, wie man dieses tiefgreifende Thema am besten bewältigt und scheuen es deshalb, dringend erforderliche Maßnahmen für ihren Betrieb einzuleiten. Andere wiederum gehen bereits in einzelnen Bereichen die richtigen Schritte. Häufig fehlt allerdings der Blick auf das große Ganze. In beiden Fällen bedarf es auch der Unterstützung von außen. Der unverstellte, unvoreingenommene und neutrale Blick hilft dabei, bestehende Strukturen im Hinblick auf die Digitalisierung weiterzuentwickeln und zu optimieren – immer vor dem Hintergrund, die Mitarbeiter in diesem Prozess mitzunehmen.

Der Digi-Check

Wir haben deshalb in Kooperation mit der „Pforzheimer Zeitung“ den „Digi-Check“ für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Gerne unterstützen wir Sie, Ihr Haus und Ihre Mitarbeiter erfolgreich in die Zukunft zu führen und die vielfältigen Herausforderungen einer erfolgreichen digitalen Transformation zu meistern.

Was beinhaltet der „Digi-Check“?

Einen eintägigen Workshop, in dem alle Bereiche & Prozesse Ihres Unternehmens betrachtet werden. Just4People erstellt aus diesem Workshop eine Zusammenfassung, wo Sie mit Ihrem Unternehmen in Sachen Digitalisierung stehen, vergleicht diese mit Ihrer Branche und gibt Ihnen Empfehlungen, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Darüber hinaus erhalten Sie eine Dokumentation in der die einzelnen Ergebnisse aufgeführt sind sowie ein Management Summary.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auf uns zu (agr@j4p.de)

 

 

Netzwerke

Just4People wird Mitglied der Medien- und IT-Initiative (M/IT) Pforzheim

Seit Februar 2020 ist die Just4People GmbH Mitglied der Medien- und IT-Initiative (M/IT) und stärkt damit die Präsenz in der Region Pforzheim.

Die Initiative ist ein Zusammenschluss von führenden Unternehmen aus der Medien-/IT-Branche in der Region Pforzheim, die durch ihre Kompetenz und Innovationskraft zu den Spitzenreitern in ihren Brachen gehören. Neue Themen anzugehen, Technologien voranzubringen sowie Vorreiter zu sein, zeichnet alle beteiligten Unternehmen aus.

Was ist das Ziel der Initiative?

Gemeinsam als Medien- und IT Unternehmen die Kompetenzen zu bündeln und die Relevanz der Branchen für die Region zu verdeutlichen. Gemeinsame Auftritte auf Messen und Konferenzen gehört ebenso dazu wie die Vertretung der Interessen der Unternehmen in Gremien wie dem Digitalisierungsbeirat der Stadt Pforzheim. Ein besonderes Augenmerk gilt den Thema Bildung, hierbei geht es darum junge Menschen für die Berufe in der Medien- und IT Branche zu begeistern. Das beginnt mit Vorstellungen der Ausbildungsberufe durch die Azubis der Firmen in Schulklassen und geht bis zu einem Sommer Camp, das die M/IT den Studierenden der Hochschule Pforzheim anbietet. Mit dem klaren Ziel junge Nachwuchskräfte für die Mitgliedsunternehmen zu gewinnen. Jedes einzelne der Mitglieds-Unternehmen könnte die Vielfalt der Angebote nicht stemmen, doch mit den gebündelten Kräften ist die M/IT in der Region präsent und wird deutlich stärker wahr genommen, als jede Firma einzeln.

Erste gemeinsame Projekte

Für uns als kleines Start-up ist dies eine großartige Möglichkeit sich in der Region weiter zu vernetzen und mit den anderen Unternehmen der Initiative sich in der Region zu präsentieren. Auch untereinander arbeiten die Mitgliedsfirmen zusammen, an ersten Kooperationsprojekten wird bereits entwickelt.

Hier ist 1+1 definitiv mehr als zwei – wenn die Experten aus der Initiative die Köpfe zusammen stecken kommen innovative und spannende Projekte raus, die sowohl der Region wie auch den Unternehmen zu Gute kommen.

Digitalisierung von Mitarbeiterkommunikation

Wollen Sie Ihre Mitarbeiterkommunikation schnell und unkompliziert digitalisieren?

Vom papierlosen Büro träumen wir seit Jahren. Es gibt auch bereits Unternehmen wie Microsoft, die das realisiert haben. In den meisten Unternehmen ist man davon aber noch meilenweit entfernt.

Obwohl es sehr clevere Ansätze gibt, nutzen diese leider noch viel zu wenig Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen. Heute stellen wir Ihnen eine dieser cleveren Lösungen vor – den :::bitkasten.

Der :::bitkasten ist eine sichere und schnelle Lösung für den Versand und die Verwaltung vieler Arten von Daten. So zum Beispiel kann die gesamte Kommunikation und der Dokumentenaustausch zwischen Unternehmen und seinen Mitarbeitern, der heute noch eine große Papierflut und einen immensen zeitlichen Aufwand darstellt, mit dem :::bitkasten nicht nur kostengünstiger, sondern auch umweltfreundlicher durchgeführt werden. Darüber hinaus ist bei Abrechnungen eine sichere Zustellung nur an die berechtigte Person gewährleistet.

Wie funktioniert der :::bitkasten?

Der :::bitkasten ist eine Plattform, die einfach und strukturiert den Versand übernimmt. Das bedeutet Sie stellen nur eine Druckdatei oder einen Druckdatenstrom bereit, der über einen gesicherten elektronischen Weg auf einen Hochsicherheitsserver übertragen wird. Dort wird anhand der normalen Postanschrift der Empfänger bestimmt, die Datei aufgearbeitet und in seinem persönlichen :::bitkasten bereitgestellt.

Der Mitarbeiter kann nun seine Dateien von der Gehaltsabrechnung und Vertragsunterlagen über Bonusabrechnungen bis hin zu Mitarbeiter-Newsletter bequem abrufen oder bekommt dieses auf die von ihm gewünschte Art zugestellt, denn Ihr Empfänger bestimmt selbst, wie er digitale Schreiben und Dokumente erhalten möchte. Sollte ein Brief einmal nicht digital abgerufen werden, erfolgt eine Zustellung mit der regulären Briefpost. So kommen die Schreiben zuverlässig und automatisch beim Empfänger an.

Somit ist die Kommunikation und die Bereitstellung der Gehaltsnachweise und allen weiteren bisher gedruckten Informationen für die Mitarbeiter nicht nur günstiger und schneller, da Sie sowohl Porto wie auch Arbeitszeit sparen, sondern auch noch sicherer. Denn übergibt man Gehaltsabrechnungen per Post oder Hauspost an seine Mitarbeiter, so gibt es verschiedene Nachteile. Zum einen muss sichergestellt werden, dass nur die berechtigte Person das Dokument liest und zum anderen, dass Mitarbeiter, die selten im Büro sind, wie z.B. Techniker im Außendienst und Berater, die Abrechnung erst verspätet erhalten.

Neben diesem sehr offensichtlichen Beispiel gibt es noch viele weitere Beispiele mit denen der :::bitkasten die Abläufe vereinfachen und automatisieren hilft, die bisher ausschließlich manuell ausgeführt wurden.

  • Digitales Antragswesen
  • Digitale Mitarbeiterkommunikation
  • Digitaler Kundendialog für Abrechnungen und Vertragsabschlüsse
  • Papierlose Objektabnahmen
  • Revisionssicheres, digitales Archiv (eTresor) für :::bitkasten Nutzer/Empfänger

In allen diesen Bereichen hilft der :::bitkasten. Sie können einfach und ohne großen Projektaufwand die bisher manuellen, zeit-und kostenintensiven Aufgaben innerhalb von nur wenigen Wochen digitalisieren und das ganz ohne große IT Aufwände.

Die Vorteile des :::bitkasten auf einen Blick:

  • Ein zentraler Ort für Ihre digitale und analoge Post- und Dokumentenzustellung
  • Hochsicherheitsserver aus Deutschland garantieren Ihnen Sicherheit
  • Keine Investition, Lizenz- oder Grundgebühren
  • Erhebliche Einsparungen bei Porto, Material und Zeit
  • Benötigt nur die aktuelle „Postadresse“ des Empfängers
  • Alle derzeitigen Kommunikationswege (DE-Mail, E-Postbrief, etc.) sind eingeschlossen
  • Keine Prozesse für Postbox / Zugangsmanagement / ID Feststellung notwendig
  • Nutzung für den Output über vorhandene CRM-, ERP- oder Office-Systeme
  • Rückmeldung über den Status des Dokuments (zugestellt, gelesen, etc.)
  • Gesicherte Zustellung – kein Schriftstück geht verloren – holt der Empfänger seine digitale Post nicht innerhalb einer von Ihnen festgelegten Frist ab, wird diese ausgedruckt und auf dem klassischen Weg versandt (oder an den Absender zurückgegeben).
  • Der Empfänger kann über die Zustellung entscheiden: per Mail, DE-Mail, als PDF-Download oder über jedes andere beliebige Medium.

Wollen Sie schnell Digitalisierungserfolge vorzeigen?
Wollen Sie Ihre Portokosten reduzieren?
Wollen Sie Ihre Mitarbeiterkommunikation auf das nächste Level heben?
Wollen Sie Ihre Abnahmeprozesse digitalisieren?
Wollen Sie 50% Ihrer Versandkosten sparen?

Dann kommen Sie auf uns zu – wir helfen Ihnen (agr@j4p.de)

Sicherheit von IoT Projekten

So können sichere IoT Projekte gelingen – testen Sie uns!

In den letzten Jahren sind unzählige IoT Projekte gestartet worden. Viele Unternehmen haben Daten gesammelt, nutzenstiftende Anwendungen dafür gesucht und sie zum Teil auch gefunden.

Die Anzahl von vernetzten Geräten hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht – sowohl im geschäftlichen wie auch im privaten Umfeld. Im Jahr 2016 waren 6,4 Mrd. Geräte vernetzt, heute sind es fast 20 Mrd. Geräte. Die Ausgaben für IoT weltweit beliefen sich im Jahr 2017 auf 800 Milliarden USD, für das laufende Jahr werden die Kosten auf 1 Billion USD vorausgesagt.

Doch bei vielen dieser Anwendungen spielt das Thema Sicherheit und Schutz der Daten eine sehr untergeordnete Relevanz.

Hier nur ein paar wenige Beispiele bei welche bereits massiven Sicherheitslücken bei IoT Anwendungen aufgetreten sind.

Im Jahr 2016 war es eine Linux-Schadsoftware namens Mirai (was „Zukunft“ auf Japanisch bedeutet) welche sich in IoT-Geräte „eingenistet“ hat, mit deren Hilfe Bot-Netze aufgebaut wurden. Diese haben durch gezielte Attacken, die absichtliche Überlastungen von Netzen, anderer Systeme (Distributed Denial of Service) organisiert. So waren im Herbst 2016 die Server der Firma Dyn von Mirai „befallen“ und die Websiten von PayPal, Twitter, Reddit, Spotify über Stunden nicht erreichbar.

Das zweite sehr drastische Beispiel ist die Puppe Cayla, eine rund 45 cm große Spielzeugpuppe mit interaktiver Software. Diese stellte mittels Bluetooth mit der gleichnamigen App für Smartphone oder Tablet eine Verbindung mit dem Internet her. Die Spracherkennungstechnologie kann die Sprache von Kindern erkennen und mit ihnen reden. Der deutsche Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels zeichnete Cayla 2014 als „Spielzeug des Jahres“ aus. Das Problem war das jedes Bluetooth fähige Gerät über 10 Meter und selbst durch mehrere Wände hindurch ohne weitere Sicherheitsprüfungen eine Verbindung zur Puppe herstellen und Mikrofon und Lautsprecher nutzen konnte. Im Dezember 2016 warnte der Europäische Verbraucherverband (BEUC) vor möglichen Datenlecks in Kinderspielzeug mit Internetverbindung. Im Februar 2017 wurde die Puppe in Deutschland durch die Bundesnetzagentur mittels eines Verkaufsverbots vom Markt genommen.

Wie Sie sehen, gehen hier sowohl die Anbieter als auch die Anwender sehr leichtfertig mit sensiblen Daten um. Daher hat sich unser Partner abits, Microsoft Gold Partner und ausgewiesener Experte in Sachen Datensicherheit, ebenfalls mit dem Thema IoT beschäftigt. Ziel war es, dass die kommenden IoT Projekt nicht nur durch innovative Anwendungen punkten können, sondern auch die Sicherheit der Anwendung gewährleistet wird.

Die abtis Plattform

Die abtis Kollegen haben sich mit Maschinen beschäftigt, die nicht standardmäßig mit Sensoren ausgestattet sind und wie es möglich ist, diese Geräte zu verbinden und Daten sicher zu übertragen, um sie auszuwerten.

Dafür entwickelte abits eine IoT-Plattform, die Daten sammelt und sicher in Richtung Cloud sendet. Diese ist mit Sensortechnik wie zum Beispiel Beschleunigung, Magnetfeld, Feuchtigkeit, Temperatur, ausgestattet und verfügt selbstverständlich über GPS und LTE Funktionalität – ganz individuell und entsprechend der Anforderungen des Kunden.

Die IoT Plattform kommuniziert mit der Azure Plattform (oder auch mit jeder anderen Plattform der Hyperscaler), auf der man unzählige bereits vorgefertigte Analyse- und Anwendung mit den Daten aus der IoT-Box füttern und dann entsprechende Anwendungen und Services entwickeln kann.

Der IoT-Box und dem Azure IoT Hub liegen folgende Sicherheitsaspekte zu Grunde:

  • Konsequente Umsetzung von Security-Guidelines
  • IoT-Devices dürfen nicht nach dem „fire-and-forget“-Prinzip betrieben werden
  • Sichere Updatemechanismen
  • Keine Standardpasswörter
  • Keine unverschlüsselte Kommunikation
  • Zentrale Administrierbarkeit
  • Built-In Security
    • Kommunikation über Shared Access Signature Tokens
    • Absicherung über IP-Filterlisten
    • Iot Security Agent für recommendations

Das Beispiel aus der Praxis

Mit einem Usecase wollen wir Ihnen verdeutlichen, welche Möglichkeiten hinter der IoT Box in Kombination mit der Azure oder aber auch anderen Hyperscaler Plattformen stecken.

Es handelt sich um eine Baufirma mit Baumaschinen wie Bagger, Radlader und LKWs. Der gesamte Fuhrpark war bisher ohne Sensoren unterwegs und der Inhaber wusste weder genau, wo sich die Fahrzeuge befinden noch in welchem Zustand diese waren. Denn wenn die Maschinen bisher bereits Meldungen geliefert haben, hat das denjenigen, der die Maschine in dem Moment genutzt hat nicht interessiert. Diese Meldungen kamen somit nicht bei der richtigen Person an, um damit entsprechenden Aktivitäten z.B. bei der Wartung der Maschine auszulösen und damit Nutzen daraus zu ziehen. Mit Hilfe der IoT-Box und den in Azure hochgeladenen Daten kann der Inhaber oder auch jede andere autorisierte Person, nun sehen, wo sich die Fahrzeuge exakt befinden und wie deren Status ist. Somit kann die Einsatzplanung verbessert und die Nutzungszeiten erhöht werden.

Darüber hinaus wird durch das Auslesen und Bewerten der Daten schnell sichtbar, in welcher Maschine ein Defekt zu erwarten ist (hohe Öltemperatur, etc,). Somit kann dieser durch Predictive Maintainance bereits im Vorfeld behoben und ein Ausfall der Maschine im laufenden Betrieb verhindert werden. Die Anomalie-Erkennung ist ein elementarer Baustein, um den Fuhrpark ständig einsatzbereit zu haben und somit unproduktive Ausfallzeiten, die bares Geld kosten, zu vermeiden. Die in Azure liegende Power Business Intelligence Anwendung visualisiert die Daten nahezu in Echtzeit, abhängig vom Umfang der Streaming Units und filterbar in verschiedenste Einheiten.

Dieses sehr einfache Beispiel zeigt Ihnen die Möglichkeiten auf, die man mit Hilfe der IoT-Box und der Azure Plattform erzielen kann. Es gibt neben den sehr offensichtlichen Lösungen und Services meist noch weitere Anwendungen, die man erst entdeckt, wenn man sich detaillierter damit beschäftigt. Hier bietet Just4People Ihnen gerne Unterstützung an, um diese zu entdecken. Wir haben für die  Geschäftsmodell-entwicklung ein strukturiertes Vorgehensmodell, dem Business Model Canvas. So können wir gemeinsam neue Möglichkeiten ausloten.

Sind Sie interessiert?

Den ersten 5 Unternehmen bieten wir einen Einstiegs-Case für

10.000 €* an.

Nehmen Sie ganz einfach Kontakt zu uns auf (agr@j4p.de) Der Case beinhaltet die IoT-Box von abits, Einrichtung der Azure Plattform und die Geschäftsmodell-Analyse mit Business Model Canvas von Just4People.

*Der Case steht damit als Referenz zur Verfügung
Ditaler Vertrieb

OHNE DIGITALES MARKETING ERREICHEN SIE IHRE INTERESSENTEN NICHT MEHR

Was versteht man unter Digitalem Marketing?

Es ist ein Überbegriff für alle Marketing-Aktivitäten, die online ausgeführt werden. Unternehmen setzen unterschiedliche digitale Kanäle wie die Google-Suche, soziale Medien, E-Mails und ihre eigenen Websites ein, um mit ihren derzeitigen und potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.

Warum ist das digitale Marketing so wichtig? Es liegt an der massiven Veränderung unseres Suchverhaltens, da wir heute in der Lage sind, uns immer und überall mit den gewünschten Informationen zu versorgen. Dieses Informationsverhalten als Konsument im privaten Bereich hat sich auf unser Verhalten im Business übertragen. Auch hier sammeln wir im Netz bereits alle notwendigen Informationen. Was kann das Produkt, was kostet es, welche Leistungen bietet es und erst dann gehen wir auf einen Verkäufer zu – egal ob im stationären Handel oder im Netz.

Daher ist traditionelles Offline-Marketing bei weitem nicht mehr so effektiv wie es früher war.

Darüber hinaus ist es im digitalen Marketing möglich die Arbeit der Marketing Mitarbeiter (Marketers) zu messen, was bei offline Marketing Maßnahmen nur sehr schwer abzuleiten ist. Welche Veranstaltung oder welche Printanzeige ist für Umsatz verantwortlich – diese Frage ist kaum zu beantworten. Diese Veränderungen haben nicht nur das Marketing verändert, sondern auch großen Einfluss auf den Vertrieb. Die beiden Rollen vermischen sich in den letzten Jahren immer mehr – der Vertrieb übernimmt hier Marketingaufgaben und umgekehrt. Das digitale Marketing ist ein Teamspiel und je mehr und früher Kollegen aus beiden Bereichen zusammenarbeiten und die verschiedenen Sichten mit einbringen, desto erfolgreicher wird das digitale Marketing sein.

Das digitale Marketing besteht aus vier Elementen, die zwar auch einzeln  funktionieren aber erst in der Kombination ihr gesamtes Potential ausspielen.

Element digitales Marketing

Wenn man sich das veränderte Informationsverhalten betrachtet, dann heißt das für das digitale Marketing, dass Sie Ihre Kunden dort treffen müssen, wo diese ihre Informationen sammeln.

Das können auch im B2B ganz unterschiedliche Kanäle sein. Doch wie werden Sie digital gefunden?

  • Suchmaschinen
  • Ihre Website
  • Soziale Netzwerke
  • Gruppen in Netzwerken
  • Werbung im Netz
  • Webinare

Ein wichtiger erster Schritt ist herauszufinden, wer Ihre Zielgruppe ist und wo sich diese informiert.

Die Website

Eine Website, die auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden fokussiert ist und den potentiellen Kunden Lösungen anbietet, übernimmt die Funktion des digitalen Außendiensts. Im Gegensatz zu Ihren Vertriebsmitarbeitern 24/7 und 365 Tage im Jahr ohne je im Urlaub oder krank zu sein – sozusagen als digitaler Zwilling Ihrer Außendienstmitarbeiter.

Um bei Suchmaschinen gefunden zu werden, muss Ihre Website die relevanten Begriffe aufweisen und somit SEO-optimiert sein (Search Engine Optimization). Hier lohnt sich eine Recherche, nach welchen Begriffen und Formulierungen Ihre Zielgruppe sucht.

Ob und wieviel Budget und Zeit Sie in Werbung in Sozialen Netzwerken stecken ist meines Erachtens nach nicht so relevant, wie wenn Sie das gleiche Budget in Adwords investieren.

Ein wesentlich interessanterer Aspekt ist es den Traffic auf Ihrer Website genau im Blick zu haben und ihn zu analysieren. Hier erfahren Sie mit Google Analytics oder anderen tools in Echtzeit, wer auf Ihrer Website war, wie viele Seiten er wie lange besucht hat und über welches Endgerät er die Seite besucht hat.

Diese Daten helfen dabei zu erkennen, auf welchen Kanälen es sich lohnt Ihren Content auszuspielen.

Content Marketing

Bei Content Marketing geht es darum, den richtigen Inhalt (Content) an die richtige Person (Buyer Persona) zur richtigen Zeit  im Verkaufsprozess (Customer Journey) auf dem richtigen Kanal auszuspielen.

Das heißt Sie müssen erstmal wissen, wer Ihre idealen Zielkunden sind. In größeren Unternehmen können das auch mehrere Personen sein, die die Kaufentscheidung beeinflussen bzw. treffen. Hier gilt es alle relevanten Daten über die Person(en) zusammentragen zu den Buyer Personas:

  • Informationsverhalten
  • Herausforderungen
  • Motivation
  • Demografie
  • Ziele
  • Messgrößen

Entsprechend dem Status auf der Customer Journey wird der entsprechend relevante Content ausgespielt.

Zu Beginn der Customer Journey beschäftigt sich der Interessent mit einem Problem und stellt sich die Frage „Was brauche ich, um mein Problem zu lösen“. Hier gilt es mit neutralem Mehrwert Content dem Interessenten dabei zu helfen Antworten auf sein Problem zu geben, damit er seinen Bedarf erkennt und die Anforderungen konkretisieren kann.

In der nächsten Phase der Customer Journey, der Marktanalyse geht darum, die Lösung des Problems zu recherchieren. Dem Interessenten werden detaillierte Informationen geliefert damit er die Ergebnisse bewerten und seinen Bedarf konkretisieren kann.

In der dritten Phase geht für den Interessenten darum die in Frage kommenden Anbieter zu recherchieren, die Angebote zu vergleichen und den Kunden dann zu überzeugen, warum er bei Ihnen kaufen sollte.

Jetzt gilt es für alle Phasen der Customer Journey den passenden Content zur Verfügung zu haben, um die Antworten auf die Fragen der jeweiligen Phase zu geben.

In der Phase 1 (Bedarfserkennung) kann das ein allgemeiner Fach- oder Blogartikel oder ein kurzes Video sein, der das Problem neutral beurteilt und hier Wissen vermittelt.

In Phase 2 (Marktanalyse) wäre eine Checkliste über relevante Punkte oder ein E-Book mit detaillierten Informationen zu seinem Problem hilfreich.

In der Phase 3 (Angebotsbewertung) könnte ein Webinar oder der Erfahrungsbericht eines Kunden der ausschlaggebende Schritt zur Entscheidung sein.

Darauf basierend gilt es einen entsprechenden Qualifizierungsprozess (Nurtureprozess), wenn möglich automatisiert mit einem entsprechenden Marketing Automation Tool, aufzubauen. Durch das Automation Tool können Sie mehr und qualifiziertere Leads generieren und der Vertrieb kann sich auf seine eigentlichen Aufgaben fokussieren. Hier ist darauf zu achten, dass dieser Nurture einem roten Faden und eine schlüssige Geschichte erzählt. Auch hier hilft die Einbindung der Vertriebskollegen, um einen stringenten Prozess zu erstellen.

Lead Management

Digitales Marketing kann nur bedingt schnelle Erfolge erzielen, da der Erfolg von einer ausreichenden Vorbereitung und der gewählten Strategie abhängt. Wenn Sie sich für bezahlte Werbung entschieden haben, so kann das sehr schnell zum Erfolg führen – aber eben auch nur kurzfristig. Wer längerfristig Erfolg haben will, sollte alle Elemente des digitalen Marketings nutzen und sich durch das Ausspielen von relevantem Content auf den Aufbau von organischem Traffic konzentrieren, um damit langfristigeren und nachhaltigeren Erfolg zu erzielen.

Lead Management ist Teamwork

Lead Management ist der nächste Schritt, wenn der Interessent digital mit uns in Kontakt getreten ist und seine Kontaktdaten hinterlassen hat. Jetzt gilt es diese Leads zu bewerten, mit weiteren Informationen zu versorgen und dabei Vertrauen aufzubauen, damit aus der Chance eine realistische Verkaufsmöglichkeit wird.

Dabei sind jetzt nicht nur das Marketing und der Vertrieb gefragt, sondern auch alle die eine vertriebliche Relevanz im Unternehmen haben. Das beginnt bei der Geschäftsleitung über die Fachbereiche bis hin zur IT.

Erfolgreiches Leadmanagement definiert ganz klar, wer für die Leads, bis zu welchem Stadium, verantwortlich ist und welche Kriterien (z.B. BANT oder Scorewerte, Marketing Qualified Leads, Sales Qualified Leads) erfüllt sein müssen, damit die Leads an den Vertrieb übergeben werden. Darüber hinaus muss auch der Weg zurück geklärt sein, wenn der Vertrieb einen Lead als noch nicht vertriebsreif definiert und dieser dann wieder in den Nurture Prozess aufgenommen werden muss.

 

Digital Selling

Über Digital Selling hatte ich bereits detailliert in meinem Blog vom 22. Oktober geschrieben.

Das Digital Selling hat in den letzten 1-2 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. An was liegt das? Zum einen am veränderten Informationsverhalten und zum anderen an der DSGVO. Die Datenschutz Grundverordnung hat uns seit Mai 2018 in der Zielgruppenansprache massiv beeinträchtigt. Das heißt wir können nicht wie früher unseren Kunden und Interessenten bedenkenlos E-Mails senden. Jeder, der in einem Sozialen Netzwerk ist, hat aber beim Eintritt in dieses Netzwerk zugestimmt, kontaktiert werden zu dürfen. Das heißt diese Interessenten können wir in Zukunft dort erreichen, wo sie sich informieren und sie dann mit den relevanten Informationen versorgen, um ein Vertrauensverhältnis über die Customer Journey aufzubauen. In diversen Studien wurde herausgefunden, dass Käufer schlussendlich bei dem Unternehmen kaufen, das dem Interessenten erstmalig relevante Informationen zu Verfügung gestellt hat.

Wenn Ihr Unternehmen auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren will, dann müssen Sie radikal umdenken, denn die klassischen Rollen von Vertrieb und Marketing verschmelzen: Der Vertrieb übernimmt Teile der Marktkommunikation, das Marketing begleitet die Vertriebsprozesse und gestaltet diese aktiv mit. Im Sinne eines synergetischen und optimalen Marktangangs arbeiten Marketing und Vertrieb Hand in Hand.

Was sind die Voraussetzungen damit das gelingt?

  • Strategie
  • Know-how aufbauen
  • Community
  • Bekanntheit steigern und Netzwerk aufbauen
  • In Leadgenerierung einbinden

Gleich von Beginn an mit einem Ziel an den Start gehen und die Aktivitäten auf dieses Ziel ausrichten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie wollen Ihr Marketing & Ihren Vertrieb auf das nächste Level heben, dann kommen Sie gerne auf uns zu. (agr@j4p.info)

Herausforderung Lizenzmodelle

Die 7 Grundregeln des Projektmanagements

Zum Thema Projektmanagement gibt es mehr als 20.000 Buchtitel, zum Thema IT-Projektmanagement auch schon über 10.000 verschiedene mehr oder weniger schlaue Bücher.

Warum sich weiterlesen trotzdem lohnt? Einfach, weil ich 7 einfache Regeln aus meiner 20-jährigen Projektmanagement-Erfahrung im IT- und SAP-Umfeld für Sie zusammengestellt habe, die zwar weder einen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit noch die allein selig machenden Tipps darstellen, funktioniert und geholfen haben Sie mir aber bisher immer!

project_pexels

 

1. Soft Skills

Es spielt keine Rolle, ob wir hier vom Projektleiter/-in des Auftraggebers oder dem Projektleiter/-in des Beratungshauses sprechen: Ein Projektmanager braucht vielfältige Kompetenzen! Einige davon sind allgemein bekannt.

Beispiele:

Projektmanager sind…
…Führungskräfte, Fachexperten und auch Manager

Der/Die Projektleiter(in) benötigt unbedingt…
…Projektmanagement- und Business-Skills

Alles richtig, alles gut. Falls hier das ein oder andere mal nicht in ausreichendem Ausmaß vorhanden sein sollte, auch nicht schlimm. Daran allein sind noch keine Projekte gescheitert.

Projekte scheitern wenn sowohl der/die Projektleiter(in), als auch andere Projektbeteiligte folgende Soft Skills nicht mitbringen:

  • Fokussierte Ziel- und Lösungsorientierung
  • Verantwortungsübernahme leben und jederzeit von allen Beteiligten einfordern
  • Maximale Flexibilität, weil in einem Projekt jeden Tag was anderes schiefgehen kann
  • Unerschütterliche Hartnäckigkeit verbunden mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein
  • Veränderungsbereitschaft und Lust auf Neues

Aber am Allerwichtigsten:

Der Mensch steht auch im kompliziertesten und anspruchvollsten Projekt immer im Mittelpunkt des Handelns! Ein Projekt wird nicht nur durchgeführt, um eine Organisation zu ändern oder einen Prozess zu optimieren. Ein Projekt ist auch dazu da, den beteiligten und betroffenen Menschen die Ausübung Ihrer Aufgaben zu erleichtern, zu verschönern, zu optimieren,….was auch immer. Am Ende soll ein Projekt allen Freude bereiten und Spaß machen! Die Organisation und die Prozesse optimieren sich dann ganz nebenbei.

Grundregel 1
„Der Menscht steht im Mittelpunkt!“

Soft Skills_pexel

 

2. Change Management

Jedes Projekt, das mit dem Ziel aufgesetzt wird durch Technologie ausgetretene Pfade zu verlassen und einen schon lange notwendigen Change einzuleiten, ist vom Start weg zum Scheitern oder zumindest zu zweifelhaftem Erfolg verurteilt.

Als klassische Beispiele können hier viele SAP-Projekte genannt werden, die vom Kunden initiiert worden sind um organisatorisch und unternehmenspolitisch schon seit geraumer Zeit notwendige Anpassungen und Änderungen in ein Software-Projekt zu verlagern.

Das hat noch nie funktioniert und wird auch zukünftig nicht funktionieren!

Grundregel 2
„Change Management ist ein ständiger Prozess, aber niemals ein Projekt“

change_sw

 

3. Kommunikation und Projekt-Marketing

Projekte beginnen oft mit großem Getöse, werden toll aufgesetzt, im gesamten Unternehmen über mehrere Kanäle propagiert und die betroffenen Projektmitglieder in den ersten Tagen und Wochen mit Informationen buchstäblich zugeschüttet.

Leider hält dieser Elan oftmals nicht sehr lange an. Die Auswirkungen einer ungenügenden Kommunikation im Projekt kommen erst im späteren Verlauf als Bumerang zurück.

Tipps:

  • Implementieren Sie von Beginn an den regelmäßigen Informationsaustausch auf verschiedenen Projektebenen und überwachen Sie, dass diese Veranstaltungen auch stattfinden.
  • Die „offizielle“ und offene Kommunikation kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn die „informelle“ Kommunikation im Projekt irgendwann überwiegt, ist es bereits zu spät.
  • Stellen Sie sicher, dass auch außerhalb des Projektkernteams eine Regel-Kommunikation und -information aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen stattfindet. Dieses sogenannte Projektmarketing wird meist belächelt und schläft dann entweder ein oder es werden nur „geschönte“ Berichte veröffentlicht. Der tatsächliche Projektstand hat sich aber bereits informell rumgesprochen…

Grundregel 3
„Kein Projekt ohne regelmäßigen Informationsaustausch und Projektmarketing!

SONY DSC

 

4. Risikomanagement

„Bärentango“ heißt der Klassiker der Fachliteratur zum Risikomanagement in Projekten. Tom DeMarco’s Buch aus dem Jahre 2003 ist auch heute immer noch Pflichtlektüre für jeden Projektmanager oder Risikomanager in Projekten. Wenn Ihnen 200 Seiten Lektüre zu viel sind, fasse ich die Wichtigkeit dieses Themas mal in ein paar pragmatischen Aussagen zusammen:

  • Risiken sind einfach da, sie lassen sich nicht vermeiden
  • Risiken zu kennen und auch einzuschätzen begünstigt eine schnelle und folgenmindernde Reaktion bei deren Eintritt.
  • Probleme gibt es meist schon in der ersten Projektwoche. Fördern und fordern Sie eine offene Projekt- und Risiko-Kultur, sonst passiert es sehr schnell, dass alles schön unter den Teppich gekehrt wird.
  • Stellen Sie sich bei auftretenden Problemen immer folgende Fragen:
    • Ist das Problem grundsätzlich?
    • Sind die Rahmenbedingungen falsch?
    • Gibt es ungeklärte Verantwortlichkeiten?
    • Wird die Verantwortung überhaupt gelebt?

Grundregel 4
„Risiken und Probleme sind normaler Bestandteil von Projekten. Behandle Sie genau so!“

risikomanagement _pexel.jpeg

 

5. 80 zu 20 Regel

Einfacher ausgedrückt: Setzen Sie Prioritäten!

Schon vor Projektstart muss ganz klar festgelegt sein, welche Projektziele welche Priorität haben. Wenn alle Ziele gleich wichtig sind, die Anzahl Ziele aber weder zum Budget noch zum veranschlagten Zeitrahmen passen, ist es Aufgabe des Projektmanagements schon in den ersten Tagen und Wochen mit der Anpassung der Prioritäten zu beginnen.
Dieses Umpriorisieren muss ein fester Bestandteil im gesamten Projektverlauf sein.

Nur dann kann es mit der Pareto-Regel was werden.

Alternative:

  • Projektverzögerungen
  • Ständig neue Change Requests
  • Budgetüberschreitungen
  • generelle, ungesteuerte Qualitätsverluste
  • …bis zur Projekt-Eskalation

Grundregel 5
„Die Prioritäten im Projekt richten sich ausschließlich nach den Projektzielen!“

Pareto J4P_Neu (2)

 

6. Stakeholder

Beginnen wir mit einem Zitat, welches man im Internet unter den Top 5 Ergebnissen findet:

„Das Management von Stakeholdern ist ein wesentlicher Aspekt des Projektmanagements; Stakeholder sollten immer bevorzugt informiert werden, um das Erreichen der Projektziele abzusichern.“

Kernaussage
Jeder, der irgendwie von einem Projekt betroffen sein könnte ist ein Stakeholder. Nicht wie fälschlicherweise immer angenommen Stakeholder = Management.

Beachten Sie!

  • Jedes Projekt weckt Ängste und Befürchtungen. Es passiert nämlich etwas neben bzw. außerhalb der regulären Organisation.
  • Machen Sie sich daher immer bewusst…
    • …für wen das Projekt einen Bedeutungsverlust bringen könnte
    • …wer glauben könnten Nachteile aus diesem Projekt zu haben
    • …wer sich Gedanken macht, dass sein Arbeitsplatz gefährdet sein könnte
    • …wer sich gerade fragt, warum er nicht bei diesem wichtigen Projekt dabei ist
  • Nehmen Sie alle Betroffenen und Beteiligten gleich ernst. Kommunizieren vom Start weg offen und ehrlich!

Grundregel 6
„Jedes Projekt ist von Stakeholdern umzingelt!“

stakeholder_pexel

 

7. Projektende

Eine ganz klassische Definition findet sich bei projektmagazin.de:

„Das Projektende ist der Termin, zu dem der Lenkungsausschuss ein Projekt für abgeschlossen erklärt.“

Wenn es immer so einfach wäre….Wenn Sie allerdings die Grundregeln 1 bis 6 beherzigt haben, ist obige Definition so einfach wie auch richtig.

Und ganz wichtig!

Planen Sie rechtzeitig (noch in der Realisierungs-Phase) eine Projektabschluss-Feier mit dem gesamten Projekt-Team. Nur so haben alle die Chance mit einem guten Gefühl und einer abschließenden Wertschätzung das Kapitel „Projekt“ abzuhaken und diesen Schwung mit ins normale Tagesgeschäft oder das nächste anstehende Projekt mitzunehmen.

Grundregel 7
„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“ Albert Einstein

Projektende_pexel

 

 

Personalwechsel

Nur noch Digital signierte SAP Hinweise ab Januar 2020

SAP wird zum 01. Januar 2020 die SAP Hinweise im SAP Support Portal nur noch digital signiert zur Verfügung stellen. 

Diese Änderung soll sicherstellen dass der Inhalt von SAP Hinweisen nicht unbemerkt schädlich verändert werden kann und erhöht somit die Sicherheit Ihres SAP Systems beim Einspielen von Updates.   

Falls Sie noch nicht geprüft haben ob Ihr SAP System bereits digital signierte Hinweise herunterladen und einspielen kann sollten Sie dies jetzt tun. Im folgenden erhalten Sie einen Überblick über die notwendigen Schritte. 

Wenn Ihr System einen alten Patch Stand hat, kann die Vorbereitung für das arbeiten mit digital signierten Hinweisen sehr aufwendig sein da Sie unter Umständen sehr viele SAP Hinweise einspielen oder alternativ ein Upgrade durchführen müssen um die grundlegenden Voraussetzungen zu schaffen.  

Eine generelle Übersicht zum Thema finden Sie auf der SAP Support Seite Note Assistant 

Die SAP bietet einen geführten Ansatz, der alle erforderlichen Aktionen in SAP-Hinweis 2836302 bündelt, wodurch Sie bei der Implementierung erheblich Zeit sparen. Beachten Sie bitte das PDF im Anhang des SAP-Hinweises 2836302. 

Ansonsten finden Sie im Folgenden eine Übersicht der einzelnen Schritte, die ausgeführt werden müssen: 

  1. Alle relevanten SAP-Hinweise müssen in Ihren ABAP-Systemen eingespielt sein. 
  • Implementieren Sie die SAP-Hinweise 2408073, 2546220 und 2508268, damit der Note Assistant (SNOTE) digital signierte SAP-Hinweise herunterladen und hochladen kann. 
  • Alternativ ist eine entsprechende transportbasierte Korrekturanleitung (TCI) als SAP-Hinweis 2576306 verfügbar welcher die SAP-Hinweise 2408073, 2546220 und 2508268 enthält. Wenn TCI für den Note Assistant in Ihrem ABAP-System aktiviert ist, wird empfohlen, den TCI-SAP-Hinweis 2576306 anstelle der oben genannten einzelnen SAP-Hinweise zu implementieren. 
  1. Für das SAP_BASIS-Release 740 und höher müssen Sie das HTTP-Protokoll oder den Download-Service als Verfahren für den Download von SAP-Hinweisen aktivieren. Das Herunterladen über das RFC-Protokoll ist für SAP_BASIS-Releases 740 und höher nicht zulässig. 
  2. In den SAP_BASIS-Releases 700 bis 731 wird der in der RFC-Destination verwendete generische Benutzer durch den S-User für technische Kommunikation ersetzt. Sie können diesen hier beantragen. 

 

Wenn Sie bei der Prüfung und / oder der Einrichtung Unterstützung benötigen können Sie gerne auf mich zukommen.  

Im folgenden nochmal einige hilfreiche Links zu diesem Thema: