E3 März Just 4 People Software Auswahl

Software-Auswahl neu gedacht

Die Auswahl einer passenden Software

Die Entscheidung für eine neue Software stellt für viele Unternehmen eine veritable Herausforderung dar. Warum ist das so? Und wie kann man das Problem individuell lösen? 

Der Markt verändert sich rasant, weg von großen On-Premise Installationen zu schlanken und flexiblen Cloud-Lösungen. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es im ERP-Umfeld mehr als 500 verschiedene Lösungen am Markt. 

Unternehmen, die auf der Suche nach einer modernen und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Software sind, wird sehr schnell klar, wie komplex und zeitintensiv die Auswahl ist. Ein objektiver Vergleich fällt sehr schwer, da die einzelnen Anbieter ihre Stärken in den Vordergrund stellen, ohne auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen. Wichtig ist häufig, ob die Abdeckung aller Lokalisierungsanforderungen im internationalen Umfeld gegeben ist.  

 

Ein neutraler Vergleich der angebotenen Lösungen ist kaum möglich und dazu extrem zeitaufwändig.

Das ist für die IT-Leitung oder für die Verantwortlichen neben dem Tagesgeschäft oft nicht leistbar. Grundsätzliche Fragestellungen können zu langwierigen Diskussionen führen, bevor überhaupt Prozess-Themen beleuchtet werden, wie zum Beispiel: 

  • Cloud- oder On-Premise Lösung? 
  • Kaufen, mieten oder leasen? 
  • Wirtschaftliche Stabilität des Herstellers? 
  • Innovationsgrad des Anbieters? 

Alle diese Faktoren individuell zu berücksichtigen kann die eigene Organisation schnell überfordern.  

Aus diesem Grund haben wir uns von Just 4 People unter anderem auf die Auswahlberatung fokussiert. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, eine moderne und auf die Anforderungen passende Lösung und den richtigen Partner für die Einführung der Software zu finden. 

 

Was unterscheidet J4P von anderen Auswahlberatungen? 

Wir haben keine allgemeingültigen Anforderungskataloge mit 10.000 Zeilen, sondern entwickeln aus unseren erprobten und branchenspezifischen Vorlagen einen individuellen Katalog, mit den jeweils für unseren Kunden relevanten 300 Zeilen. Nach der Auswahl sind wir weiterhin für unsere Kunden da und begleiten bei Bedarf auch die Implementierung als qualitätssichernde Maßnahme sowie bei weiteren Projektphasen, Optimierungen oder Roll-outs der Lösung. 

 

Wie gehen wir bei einer Auswahl vor? 

Auswahlberatung Vorgehen

Neben den Kernprozessen stehen für uns Themen wie Workflows, Formulare, Schnittstellen, Datenübernahmen und Auswertungen im Mittelpunkt, da diese bei vielen Implementierungen zum Aufwandstreiber werden 

Auf Basis unserer Vorlagen entwickeln wir mit den relevanten Ansprechpartnern aus den Fachbereichen, der IT und der Geschäftsführung einen Katalog mit Muss- und Kann-Kriterien. Dabei fokussieren wir uns sehr stark auf die kritischen Kernprozesse, die als Alleinstellungsmerkmal bezeichnet werden können und unbedingt in einer neuen Lösung abgebildet werden müssen. Ziel ist es, eine Lösung zu identifizieren, die bereits mit Standardfunktionalitäten eine größtmögliche Abdeckung der Anforderungen bietet.    

Mit dem Verständnis der Anforderungen aus den Unternehmensbereichen übersetzen wir diesen in einen passenden Anforderungskatalog. Diesen gleichen wir mit dem aktuellen Markt ab und gehen auf die entsprechenden Anbieter zu. 

Für die Anbieterpräsentationen stellen wir unseren Kunden erprobte Kriterienkataloge zur neutralen und realistischen Bewertung der Anbieter zur Verfügung, um hier größtmögliche Vergleichbarkeit zu schaffen. 

Über die reine Auswahl unterstützen wir unsere Kunden bei Bedarf in den weiteren Schritten bis zum Abschluss des Vertrags, dabei hilft unsere langjährige Expertise in der Vertragsausgestaltung und Lizenzberatung. Ein wichtiger Baustein für ein bestmögliches Ergebnis ist unser großes Netzwerk, das in alle Ebenen der unterschiedlichen Anbieter hineinreicht. 

Bei der Vertragsgestaltung ist die Klärung der Leistungen und Mitwirkungspflichten im Detail relevant. Auf Basis von RACI- bzw. RASCI-Matrizen, die auch fester Bestandteil des Vertrages sind, wird bereits im Vorfeld klar definiert, wer für welche Themen verantwortlich ist bzw. wer unterstützt oder informiert werden muss. Höchste Sorgfalt und Genauigkeit bei dieser Festlegung machen eine erfolgreiche Implementierung wahrscheinlicher.

Bei einer weiteren Begleitung des Projektes in der Implementierungsphase kommt unsere Erfahrung aus zahlreichen nationalen und internationalen ERP-Einführungen zum Tragen. Wir wissen, was in solchen Projekten schief gehen kann und stellen sicher, dass unsere Kunden diese Erfahrungen nicht machen müssen.

 

Warum sind wir von Just 4 People der richtige Partner?  

Wir bringen aufgrund von 25-jähriger ERP- und SAP-Expertise eine umfangreiche Kenntnis des Marktes mit und sind anbieterneutral. Das bedeutet, dass wir den Fokus auf die Anforderungen legen und uns dabei auf die Kernprozesse unseres Kunden konzentrieren. Der aber wahrscheinlich wichtigste Punkt ist unsere Neutralität, denn wir erhalten von keinem Softwareanbieter Provision oder eine sonstige Vergütung für unsere Beratung. Wir werden von unseren Kunden für eine neutrale Auswahl bezahlt. Dies versetzt uns in eine starke Verhandlungsposition gegenüber den Anbietern im gesamten Auswahlprozess und in der Vertragsverhandlungsphase. 

 

Was sagen unsere Kunden über unser Vorgehen? 

Bei der Phytec Messtechnik GmbH haben wir aus acht Anbietern über einen dreistufigen Auswahlprozess mit Beauty Contest einen ERP Anbieter ausgewählt und auch die Vertragsverhandlungen maßgeblich begleitet. Hier geht es zur Referenz.

Die OBE GmbH & Co KG haben wir bei der ERP Auswahl für mehrere Gesellschaften und Produktionsstätten begleitet und die Vertrags- und Lizenzverhandlungen unterstützt. Die Referenz finden Sie hier.

 

Sie haben Interesse oder noch offene Fragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

Dieser Artikel erschien auch in der März-Ausgabe des E-3 Magazins.

Digi-Check Just 4 People GmbH

Digitalisierungs-Checks gibt es viele – unsere Version ist ganzheitlich und neutral

In die digitale Zukunft mit dem Digi-Check

In diesen surrealen Zeiten möchte ich meinen Beitrag nicht mit „trotz Corona“ starten, denn wir alle kennen die aktuelle Situation und wir alle sind von ihr betroffen. Aber ohne einen Hinweis auf die Corona Pandemie und die Auswirkungen auf die Wirtschaft im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen kommt das Thema unseres Digitalisierungs-Checks nicht aus.

Standortbestimmung mit dem Digitalisierungs-Check

Denn unser Digitalisierungs-Check als Standortbestimmung für den Mittelstand wurde von uns nicht in den letzten Wochen entwickelt – hier waren wir selbst „Opfer“ des Versammlungsverbotes und konnten unsere gemeinsam mit der Pforzheimer Zeitung geplante Vorstellung des Digitalisierungs-Checks leider nicht durchführen. Wir werden dies aber zu einem wieder möglichen Zeitpunkt nachholen.

Diese Statusfeststellung für Unternehmen haben wir in den letzten Monaten entwickelt und sie basiert auf unserem über die letzten Jahre gesammelten Wissen. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Unternehmen begleitet während sie sich auf die Herausforderungen der digitalen Transformation eingestellt haben. Dabei gab es sehr große Unterschiede, denn das ein oder anderen Unternehmen wähnte sich voll digitalisiert, wenn die Rechnungen nicht mehr von Hand bearbeitet, sondern eine digitale Rechnungsprüfung und -weiterverarbeitung eingeführt wurde.

Wir durften aber auch Unternehmen begleiten, die das Thema mit sehr viel Umsicht und Offenheit angegangen sind und ihr komplettes Geschäftsmodell hinterfragt, Prozesse auf den Prüfstand gestellt sowie alle technologisch relevanten Entwicklungen mit offenen Augen angeschaut haben. Auch bei diesen Unternehmen ist nicht immer alles glatt gelaufen und wir haben gemeinsam Rückschläge eingesteckt oder sind mal in die falsche Richtung abgebogen. Doch wir haben daraus gelernt und unsere Schlüsse gezogen.

Unsere Erkentnisse

Aus diesen Lernprozessen haben wir ein paar grundlegende Erkenntnisse gezogen, die wir Ihnen ans Herz legen wollen, wenn Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen:

  1. Pilotprojekte sind ein Anfang – wir empfehlen einen strategischen Ansatz  – beginnend mit der Unternehmensstrategie und der Ableitung einer Digitalisierungs- und IT-Strategie.
  2. Schauen Sie sich nicht nur erfolgreiche Marktbegleiter an, sondern auch erfolgreiche digitale Anbieter und was Sie von diesen für Ihr Unternehmen ableiten können.
  3. Integrieren Sie alle Bereiche und deren Verantwortliche, Sie werden überrascht sein, wie viele und gute Ideen daraus entstehen.
  4. Lassen Sie sich in diesem Prozess unterstützen – eine externe Sicht öffnet oftmals den Blick für neue Ansätze.
  5. Nehmen Sie sich die Zeit und führen den Digitalisierungs-Check als Standortbestimmung durch.

Ich hoffe Ihnen damit einen Impuls für Ihren Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft gegeben zu haben. Wenn Sie Interesse haben mit uns den Digitalisierungs-Check für Ihr Unternehmen durchzuführen, dann würde ich mich über eine Kontaktaufnahme von Ihnen freuen. mailto:agr@j4p.de 

 

Personalwechsel

Förderung und Finanzierung

Fördermöglichkeiten für Ihre Finanzierung in den aktuellen Zeiten

Um unsere Kunden ideal betreuen zu können, haben wir uns 2019 bereits umfangreich mit dem Thema Finanzierung und Förderung beschäftigt. Leider stellt sich das Thema nicht ganz so einfach dar, wie es aktuell durch die Politik und in der Presse behandelt wird.

Gerne stellen wir Ihnen unsere Erfahrungen und daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Verfügung, sofern Sie dafür Bedarf haben. Nun aber zu den konkreten Themen die aktuell sehr viele Unternehmen beschäftigen.

Finanzierung über die KFW

Die Programme der KFW sind an sehr viele Voraussetzungen gebunden und wir haben bereits Anträge gestellt, um die Rahmenbedingungen für Sie zu konkretisieren. Im ersten Schritt ist wichtig welche Rahmenbedingungen zu beachten sind:

Informationen des BMWi zur Corona-Soforthilfe für Kleinst-Unternehmen und Solo-Selbstständige Wirtschaftsministerium Ihres Bundeslandes oder bei Ihrem Landesförderinstitut.

Wichtig ist, dass Ihr Unternehmen vor der Corona-Krise (vor dem 31.12.2019) keine Liquiditätsengpässe, keinen Umsatz- oder Ertragsrückgang von mehr als 10 % hatte und sich die wirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtert hatte.
Die Kapitaldienstfähigkeit muss gegeben sein – das heißt, Sie müssen weiterhin zahlungsfähig sein und Ihren Kredit zurückzahlen können. Ob das so ist, berechnet Ihre Bank anhand Ihrer Ist-Zahlen vor der Coronakrise und unter Berücksichtigung Ihres beantragten KfW-Kredits.

Der Kredithöchstbetrag liegt bei 25 % Ihres Jahresumsatzes 2019 oder dem doppelten Ihrer Lohnkosten 2019 oder Ihrem Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen.
Es gilt das Kriterium, bei dem der höchste Kreditbetrag für Sie möglich ist.

Bitte wenden Sie sich an einen Finanzierungspartner, zum Beispiel an Ihre Bank oder Sparkasse. Kredite können Sie nicht direkt bei der KfW beantragen.

Finanzierungspartner finden

Betriebsmittel im Sinne der KfW-Kredite sind alle laufenden Kosten, zum Beispiel Miete, Personalkosten und Energiekosten.

  • bei kleinen und mittleren Unternehmen bis zu 90 %
  • bei großen Unternehmen und in der Konsortialfinanzierung bis zu 80 %

Als Kreditnehmer haften Sie aber zu 100 % für die Rückzahlung.

Soforthilfe in Baden Württemberg beantragen

Auch wenn es für viele Unternehmen nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, sollte kein antragsberechtigtes Unternehmen die Chance verpassen die Soforthilfe zu nutzen. Füllen Sie den Antrag direkt hier aus: Antragsformular Soforthilfe Corona (PDF)

Danach können Sie den Antrag über die Seite bw-soforthilfe.de an das Land bzw. an Ihre zuständige Kammer übermitteln.

Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.

In Anlehnung an die KMU-Definition der EU versteht sich als Unternehmen „jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.“ Hierzu zählen auch gemeinnützige Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen.

Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens einer Person bestreiten.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig. Zur Erklärung: Am 11. März 2020 wurde die Situation von der WHO zur Pandemie erklärt.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.
Hilfestellung bietet das Benutzerhandbuch KMU-Definition

Soforthilfe in Rheinland-Pfalz beantragen

Anträge auf Soforthilfe für Solo-Selbststände und Kleinunternehmen können ab Montag, 30. März 2020 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gestellt werden.

Antragsformular, Ausfüllhilfe und FAQs zum Programm finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums.

 

Soforthilfe in Bayern beantragen

Eine Antragstellung für das angekündigte Soforthilfe-Programm des Bundes ist derzeit noch nicht möglich.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe richtet, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden.

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Auch die Bundesregierung hat ein Soforthilfe-Programm für kleine Betriebe angekündigt. Eckpunkte(PDF auf externem Server) sind bereits bekannt, eine Antragstellung ist derzeit aber noch nicht möglich. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Beantragung: Alle Informationen zur Förderung der Bayerischen Staatsregierung und das Antragsformular finden Sie hier.

In Kürze wird die Antragstellung online möglich sein. Das Onlineverfahren ermöglicht dann auch eine kürzere Bearbeitungsdauer. Um eine deutlich schnellere Abwicklung zu gewährleisten, nutzen sie dann bitte das Online-Formular sobald es auf der obigen Seite verfügbar ist.

 

Interim Management

Interim-Management – Die Lösung bei kapazitiven und fachlichen Engpässen

Interim-Management als Brücke in die Zukunft

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, flexibel auf die sich schnell wandelnden Marktbedingungen zu reagieren.

In der Entwicklung von IT-Organisationen gibt es immer wieder schwierige Phasen, in denen strategische Beratung sowie die Expertise von Spezialisten gefragt sind und längerfristig gebraucht werden, um eine Veränderung erfolgreich umzusetzen.

In solchen Situationen stellt ein Interim-Management die bestmögliche Ergänzung für das Unternehmen dar, indem es bei der Findung, Erarbeitung und Umsetzung der Neuausrichtung unterstützt.

Gerade bei Übergangs- oder Nachfolgeregelungen bietet Interim-Management die notwendige Unterstützung und baut so die Brücke in eine erfolgreiche Zukunft.

Gründe für den Einsatz von Interim-Management

Als Ergebnis des Interim-Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives gibt es drei Hauptgründe, warum sich Unternehmen für Interim-Management entscheiden:

  1. Change Management
    Unterstützung bei dringend anstehenden Transformationsprojekten
  2. Fehlende Fähigkeiten/Kompetenzen
    In einer sich immer schneller drehenden Unternehmenslandschaft fehlt vielen Firmen ein Stück weit das Know-how, um Themen wie Digitalisierung oder Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mit eigenen Ressourcen anzugehen.
  3. Krisenmanagement
    Turnarounds kommen immer schneller und überraschender auf alteingesessene Unternehmen zu. Externes Know-how und Durchsetzungskraft sind hier oft effektiver.

Qualifikationen und Mehrwerte durch Interim-Management

Die benötigten Qualitäten eines Interim-Managements lassen sich in 5 Kompetenzen (absteigend) gliedern:

  1. Strategische und operative Umsetzung
  2. Fokussierung auf Ergebnisse
  3. Unabhängigkeit
  4. Weitreichender Erfahrungsschatz
  5. Ausgeprägte fachspezifische Kompetenzen

Da eine solche Aufgabe in der Regel auf maximal 12 bis 18 Monate ausgelegt ist, sind diese Kompetenzen enorm wichtig um nachhaltig die anstehenden Aufgaben für das Unternehmen zu erfüllen.

Kompetenzen Interim Management
Quelle: Auszug aus Interim Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives

Unternehmen und Branchen

Interessant ist, dass in Deutschland immer noch knapp 2/3 aller Interim-Tätigkeiten in Großunternehmern erbracht worden sind und nur 1/3 in Firmen <250 Mitarbeiter. In Italien (25% Großunternehmen) und Spanien (42% Großunternehmen) sind die Verhältnisse aktuell eher umgekehrt.

Als Top-Branchen zeigen sich hier traditionell die Fertigungsindustrie vor IT/Technologie und Gesundheit/Medizin/Forschung:

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Quelle: Auszug aus Interim Management Report 2019 des Unternehmens EO Executives

Zusammenfassung und Vorteile für Interim-Management

Im Detail sind das:

  • Flexibilität und Effizienz
  • Zusätzliche Ressourcen
  • Kurzfristige Verfügbarkeit
  • Langjährige Branchenkenntnisse
  • Erprobte Führungserfahrungen
  • Externes Know-how / Know-how Transfer
  • Unternehmenspolitische Unabhängigkeit
  • Ziel- und Ergebnisorientierte Auftragsabwicklung
  • Definierter Kalkulationsrahmen
  • Keine Karriere-Erwartungen

Quelle: DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn Sie hier weiteren Informationsbedarf haben. Just 4 People (uga@j4p.de) unterstützt auch Ihre Weiterentwicklung mit erfahrenen Interim-Managern!

Herausforderung Lizenzmodelle - Lizenzberatung

Die 7 Grundregeln des Projektmanagements

7 einfache Regeln beim Projektmanagement

Zum Thema Projektmanagement gibt es mehr als 20.000 Buchtitel, zum Thema IT-Projektmanagement auch schon über 10.000 verschiedene mehr oder weniger schlaue Bücher.

Warum sich weiterlesen trotzdem lohnt? Einfach, weil ich 7 einfache Regeln aus meiner 20-jährigen Projektmanagement-Erfahrung im IT- und SAP-Umfeld für Sie zusammengestellt habe, die zwar weder einen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit noch die allein selig machenden Tipps darstellen, funktioniert und geholfen haben Sie mir aber bisher immer!

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1. Soft Skills

Es spielt keine Rolle, ob wir hier vom Projektleiter/-in des Auftraggebers oder dem Projektleiter/-in des Beratungshauses sprechen: Ein Projektmanager braucht vielfältige Kompetenzen! Einige davon sind allgemein bekannt.

Beispiele:

Projektmanager sind…
…Führungskräfte, Fachexperten und auch Manager

Der/Die Projektleiter(in) benötigt unbedingt…
…Projektmanagement- und Business-Skills

Alles richtig, alles gut. Falls hier das ein oder andere mal nicht in ausreichendem Ausmaß vorhanden sein sollte, auch nicht schlimm. Daran allein sind noch keine Projekte gescheitert.

Projekte scheitern wenn sowohl der/die Projektleiter(in), als auch andere Projektbeteiligte folgende Soft Skills nicht mitbringen:

  • Fokussierte Ziel- und Lösungsorientierung
  • Verantwortungsübernahme leben und jederzeit von allen Beteiligten einfordern
  • Maximale Flexibilität, weil in einem Projekt jeden Tag was anderes schiefgehen kann
  • Unerschütterliche Hartnäckigkeit verbunden mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein
  • Veränderungsbereitschaft und Lust auf Neues

Aber am Allerwichtigsten:

Der Mensch steht auch im kompliziertesten und anspruchvollsten Projekt immer im Mittelpunkt des Handelns! Ein Projekt wird nicht nur durchgeführt, um eine Organisation zu ändern oder einen Prozess zu optimieren. Ein Projekt ist auch dazu da, den beteiligten und betroffenen Menschen die Ausübung Ihrer Aufgaben zu erleichtern, zu verschönern, zu optimieren,….was auch immer. Am Ende soll ein Projekt allen Freude bereiten und Spaß machen! Die Organisation und die Prozesse optimieren sich dann ganz nebenbei.

Grundregel 1
„Der Menscht steht im Mittelpunkt!“

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2. Change Management

Jedes Projekt, das mit dem Ziel aufgesetzt wird durch Technologie ausgetretene Pfade zu verlassen und einen schon lange notwendigen Change einzuleiten, ist vom Start weg zum Scheitern oder zumindest zu zweifelhaftem Erfolg verurteilt.

Als klassische Beispiele können hier viele SAP-Projekte genannt werden, die vom Kunden initiiert worden sind um organisatorisch und unternehmenspolitisch schon seit geraumer Zeit notwendige Anpassungen und Änderungen in ein Software-Projekt zu verlagern.

Das hat noch nie funktioniert und wird auch zukünftig nicht funktionieren!

Grundregel 2
„Change Management ist ein ständiger Prozess, aber niemals ein Projekt“

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3. Kommunikation und Projekt-Marketing

Projekte beginnen oft mit großem Getöse, werden toll aufgesetzt, im gesamten Unternehmen über mehrere Kanäle propagiert und die betroffenen Projektmitglieder in den ersten Tagen und Wochen mit Informationen buchstäblich zugeschüttet.

Leider hält dieser Elan oftmals nicht sehr lange an. Die Auswirkungen einer ungenügenden Kommunikation im Projekt kommen erst im späteren Verlauf als Bumerang zurück.

Tipps:

  • Implementieren Sie von Beginn an den regelmäßigen Informationsaustausch auf verschiedenen Projektebenen und überwachen Sie, dass diese Veranstaltungen auch stattfinden.
  • Die „offizielle“ und offene Kommunikation kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn die „informelle“ Kommunikation im Projekt irgendwann überwiegt, ist es bereits zu spät.
  • Stellen Sie sicher, dass auch außerhalb des Projektkernteams eine Regel-Kommunikation und -information aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen stattfindet. Dieses sogenannte Projektmarketing wird meist belächelt und schläft dann entweder ein oder es werden nur „geschönte“ Berichte veröffentlicht. Der tatsächliche Projektstand hat sich aber bereits informell rumgesprochen…

Grundregel 3
„Kein Projekt ohne regelmäßigen Informationsaustausch und Projektmarketing!

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4. Risikomanagement

„Bärentango“ heißt der Klassiker der Fachliteratur zum Risikomanagement in Projekten. Tom DeMarco’s Buch aus dem Jahre 2003 ist auch heute immer noch Pflichtlektüre für jeden Projektmanager oder Risikomanager in Projekten. Wenn Ihnen 200 Seiten Lektüre zu viel sind, fasse ich die Wichtigkeit dieses Themas mal in ein paar pragmatischen Aussagen zusammen:

  • Risiken sind einfach da, sie lassen sich nicht vermeiden
  • Risiken zu kennen und auch einzuschätzen begünstigt eine schnelle und folgenmindernde Reaktion bei deren Eintritt.
  • Probleme gibt es meist schon in der ersten Projektwoche. Fördern und fordern Sie eine offene Projekt- und Risiko-Kultur, sonst passiert es sehr schnell, dass alles schön unter den Teppich gekehrt wird.
  • Stellen Sie sich bei auftretenden Problemen immer folgende Fragen:
    • Ist das Problem grundsätzlich?
    • Sind die Rahmenbedingungen falsch?
    • Gibt es ungeklärte Verantwortlichkeiten?
    • Wird die Verantwortung überhaupt gelebt?

Grundregel 4
„Risiken und Probleme sind normaler Bestandteil von Projekten. Behandle Sie genau so!“

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5. 80 zu 20 Regel

Einfacher ausgedrückt: Setzen Sie Prioritäten!

Schon vor Projektstart muss ganz klar festgelegt sein, welche Projektziele welche Priorität haben. Wenn alle Ziele gleich wichtig sind, die Anzahl Ziele aber weder zum Budget noch zum veranschlagten Zeitrahmen passen, ist es Aufgabe des Projektmanagements schon in den ersten Tagen und Wochen mit der Anpassung der Prioritäten zu beginnen.
Dieses Umpriorisieren muss ein fester Bestandteil im gesamten Projektverlauf sein.

Nur dann kann es mit der Pareto-Regel was werden.

Alternative:

  • Projektverzögerungen
  • Ständig neue Change Requests
  • Budgetüberschreitungen
  • generelle, ungesteuerte Qualitätsverluste
  • …bis zur Projekt-Eskalation

Grundregel 5
„Die Prioritäten im Projekt richten sich ausschließlich nach den Projektzielen!“

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6. Stakeholder

Beginnen wir mit einem Zitat, welches man im Internet unter den Top 5 Ergebnissen findet:

„Das Management von Stakeholdern ist ein wesentlicher Aspekt des Projektmanagements; Stakeholder sollten immer bevorzugt informiert werden, um das Erreichen der Projektziele abzusichern.“

Kernaussage
Jeder, der irgendwie von einem Projekt betroffen sein könnte ist ein Stakeholder. Nicht wie fälschlicherweise immer angenommen Stakeholder = Management.

Beachten Sie!

  • Jedes Projekt weckt Ängste und Befürchtungen. Es passiert nämlich etwas neben bzw. außerhalb der regulären Organisation.
  • Machen Sie sich daher immer bewusst…
    • …für wen das Projekt einen Bedeutungsverlust bringen könnte
    • …wer glauben könnten Nachteile aus diesem Projekt zu haben
    • …wer sich Gedanken macht, dass sein Arbeitsplatz gefährdet sein könnte
    • …wer sich gerade fragt, warum er nicht bei diesem wichtigen Projekt dabei ist
  • Nehmen Sie alle Betroffenen und Beteiligten gleich ernst. Kommunizieren vom Start weg offen und ehrlich!

Grundregel 6
„Jedes Projekt ist von Stakeholdern umzingelt!“

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7. Projektende

Eine ganz klassische Definition findet sich bei projektmagazin.de:

„Das Projektende ist der Termin, zu dem der Lenkungsausschuss ein Projekt für abgeschlossen erklärt.“

Wenn es immer so einfach wäre….Wenn Sie allerdings die Grundregeln 1 bis 6 beherzigt haben, ist obige Definition so einfach wie auch richtig.

Und ganz wichtig!

Planen Sie rechtzeitig (noch in der Realisierungs-Phase) eine Projektabschluss-Feier mit dem gesamten Projekt-Team. Nur so haben alle die Chance mit einem guten Gefühl und einer abschließenden Wertschätzung das Kapitel „Projekt“ abzuhaken und diesen Schwung mit ins normale Tagesgeschäft oder das nächste anstehende Projekt mitzunehmen.

Grundregel 7
„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“ Albert Einstein

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Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Teilnehmer des IT After Work beim regen Austausch im J4P Kreativ Loft

IT After Work

IT After Work – Reger Austausch in unserem Kreativ Loft

Der IT After Work ist ein Erfahrungsaustausch von IT-lern, für IT-ler. Er wird organisiert von der Medien-IT-Initiative Pforzheim, zusammen mit dem Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim. Top aktuelle Themen mit viel Praxisbezug sind die Devise der IT After Works. Die Netzwerkveranstaltung wechselt zwischen verschiedenen Locations Pforzheimer IT &  Medien-Unternehmen. Diesmal fand die Veranstaltung in unserem Kreativ Loft, direkt am Sedanplatz statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Geschäftsführerin Andrea Grosse, „wir freuen uns als Teil der M/IT unser doch noch relativ neues Kreativ-Loft zur Verfügung zu stellen“, entführte Samuel Nitsche von der Smenso die Teilnehmer in die Welt von „continious Improvement mit der Todesstern Datenbank“.

Anschließend gab es noch typisch für den IT After Work interessante Gespräche beim gemeinsamen Essen und Getränken.

Der nächste IT After Work findet am 5. Oktober um 18 Uhr bei medialesson statt. Tim Steiner und Dominik Deschner von der medialesson laden ein zum Austausch über „IoT-Emergency – Erste Hilfe für Gateways im Feld“

Anmeldungen über meetup (Link)

Silhouette eines Menschen mit Einsen und Nullen simuliert virtuelle Bedrohung

Disaster Management

Disaster Recovery Planning:
Ein kurzes How-To

 

Je digitaler, desto gefährdeter

Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf: In zahlreichen Fällen hat die Covid-Pandemie wie ein Katalysator für entsprechende Vorhaben und Projekte gewirkt.

Damit einhergehend steigen auch die Risiken durch Cyber-Bedrohungen – und sie steigen überproportional zum Digitalisierungsgrad aufgrund weiterer Faktoren, welche die Attraktivität des „Geschäfts Cybercrime“ zusätzlich steigern. An dieser Stelle sei auf die Lageberichte des BSI verwiesen (Link); die hier geschilderten Entwicklungen zeugen zudem leider von immer noch mangelndem Problembewusstsein.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Handlungsbedarfs und unter dem Eindruck von zahlreichen Beispielen erfolgreicher Cyberattacken in der jüngsten Vergangenheit stellen sich viele IT-Verantwortliche die Frage: Wie wappne ich mein Unternehmen für einen Bad/Worst Case und was muss ich beachten ?

 

Vorbereitung ist das halbe Leben

… wie der Volksmund so schön sagt. Für das Szenario eines Cyberangriffs bedeutet Vorbereitung mehr, nämlich im äußersten Fall das Überleben des Unternehmens.

Disaster Management ist hier das relevante  Stichwort, und wesentlicher Bestandteil dessen ist die Planung der Wiederherstellung von Daten und Infrastruktur, neudeutsch Disaster Recovery Planning.

Das Ziel dieser Planung sollte nicht reduziert werden auf Maßnahmen zur Wiederherstellung: Die  Bestimmung von Prioritäten, Verantwortlichkeiten und benötigten Ressourcen  ist ebenso notwendig zur Definition von belastbaren Recovery-Prozessen. So können, auf Grundlage von spezifischen Recovery-Strategien, Notfallpläne für verschiedene Bereiche, Standorte und Szenarien erstellt werden mit dem Ziel der Schadensminimierung.

 

Der Weg zum Plan

Das Ziel ist also definiert, nun geht es um den Weg: Woran sollte sich die Erstellung einer Notfallplanung orientieren?

Nachfolgend möchte ich einige Leitplanken aufzeigen, die als Kriterien dienen und – in der entsprechenden Reihenfolge betrachtet – methodische Orientierung bieten können.

Im ersten Schritt ist eine Analyse der Szenarien erforderlich.

Im Rahmen dieser sollten die wahrscheinlichsten Ursachen von Notfällen identifiziert werden. Ein einfaches Beispiel hierfür sind geologische oder geografische Rahmenbedingungen (z.B. durch Erdbeben gefährdete Gebiete), aber auch der Grad der Cyber-Resilienz der Infrastruktur, IT-Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden und die individuelle kriminelle Bedrohungslage sollten kalkuliert werden. Hierüber können dann – zu einem gewissen Grand – Eintrittswahrscheinlichkeiten und Szenarien bestimmt werden.

Somit ist der übergroße Begriff „Worst Case“ eingedampft auf Notfälle, mit welchen das Unternehmen wahrscheinlich konfrontiert ist, es liegen Indikatoren für Vorhersagbarkeit und Schweregrad vor.
Nun können im nächsten Schritt potenzielle Auswirkungen betrachtet werden. Konkret: Welche Ausfälle können toleriert werden? Als Ergebnis dieser Risikobewertung sollten verkraftbare Ausfallzeiten (Recovery Time Objective, kurz: RTO) und Ausmaße des Datenverlustes (Recovery Point Objective, kurz: RPO) bestimmt worden sein. Sie wissen also im Notfall, was wie schnell wieder hergestellt werden muss, sodass ein signifikanter Schaden vom Unternehmen abgewendet wird.

Mit diesen Ziel-Vorgaben können schließlich kritische Faktoren beleuchtet werden: Sind die vorhandenen personellen Ressourcen ausreichend, um entsprechend auf einen Notfall zu reagieren? Ist die Backup-Strategie angemessen hinsichtlich Dimensionierung und Verfügbarkeit? Kann ggf. schnell genug Hard- und Software wieder beschafft werden? Ist die Bandbreite der Leitungen groß genug, um die definierten Recovery-Ziele zu erreichen?

 

Jeder weiß, was zu tun ist

Das Ergebnis der oben genannten Analysen und Bewertungen soll zum einen eine managementtaugliche Entscheidungsgrundlage sein, sofern die erarbeitete Recovery-Strategie mit den vorhandenen Ressourcen nicht umsetzbar ist. Zum anderen sind sie Grundlage für die Erarbeitung eines Drehbuchs für den Fall der Fälle.

Selbstredend ist jedes Unternehmen und jede Bedrohungslage zu spezifisch, als dass seriös eine Notfallplan-Blaupause empfohlen werden könnte.
Aber einige, allgemein gültige „Qualitätskriterien“ möchte ich hier nennen.

Es sollten alle Ressourcen benannt sein. Dies beinhaltet sowohl Mitarbeitende mit ihren jeweiligen Rollen als auch Tools, sowie eine Liste der betroffenen Hard- und Software, welche die definierten RTOs und RPOs  sowie gegenseitige Abhängigkeiten aufführt. Das Kernstück des Plans bilden detaillierte, schrittweise dokumentierte Verfahren zur Wiederherstellung. Hierbei sollten Sie die Dokumentation des Fortschritts für reibungslose Übergaben nicht vergessen (auch der nächste Audit kommt bestimmt) und funktionsfähige Kommunikationswege/-ketten bestimmen.

Und schließlich gibt es einige “Kleinigkeiten” , die man gerne übersieht, wie z.B. nicht (mehr) zugängliche Anmeldeinformationen oder schlicht die Zugänglichkeit des Notfallplans. Deswegen gilt, bei aller Sorgfalt in der Vorbereitung: Übung macht den Meister und Generalproben sind durchaus zielführend – deshalb sind auch Prüfverfahren ein fester Bestandteil eines Notfallplans.

Dies hat die positiven Nebeneffekte, dass auch die Aktualität des Plans verprobt werden kann und er, wie Ihre Infrastruktur auch, die notwendigen Updates erhält – und dass schließlich jeder weiß: Sie haben einen Plan!

 

Sie sehen Handlungsbedarf bei Ihrer digitalen Widerstandsfähigkeit? Gerne unterstützen wir Sie bei diesem sowie weiteren strategischen und operativen Themen des IT-Managements. Nehmen Sie einfach Kontakt auf – wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Collaboration-Tools J4P

Collaboration-Tools bei J4P

Collaboration-Tools in der Praxis: Was hat sich für J4P im Alltag bewährt?

Wie wir uns mit Kunden und Interessenten in Zukunft austauschen wollen

In den vergangenen zwei Jahren hat jeder Bürotätige mit Collaboration-Tools zu tun bekommen. Das Ziel dabei war klar: Trotz Pandemie den Betrieb irgendwie am Laufen halten.

Unternehmen, die schon vor Corona solche Tools im Einsatz hatten, waren auf die Situation weit besser vorbereitet als solche, die sich erst einmal durch den Dschungel an potenziellen Lösungen kämpfen mussten. Die Erfahrungen, die im Umgang mit Collaboration-Software gesammelt werden konnten, waren mal besser und mal schlechter.

So auch unser Eindruck: Als Digitalisierungsexperten haben wir uns bei J4P naturgemäß schon vor der Pandemie mit solchen Tools befasst. Allerdings haben auch wir die beiden Jahre genutzt, um auszuprobieren und bessere Lösungen zu entdecken. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, waren in der Rückschau betrachtet für uns höchst wertvoll. Warum? Weil wir nicht nur passende Collaboration-Tools gefunden haben, sondern auch eine ganz neue Unternehmenskultur entwickeln konnten.

Welche Tools wir bei J4P im Einsatz hatten (und haben)

Eins vorab: Was uns ziemlich überrasch hat, war, dass TeamViewer offensichtlich auch von unseren Kunden immer weniger für Collaboration genutzt wird, allenfalls für Remote-Support. Lange Zeit befand sich das Unternehmen dank seiner Softwarelösung in einem ungeahnten Aufwind. Nunmehr scheint es aber so zu sein, dass die nicht machbare Integration in eine größere Softwarelandschaft von vielen Anwendern als erheblicher Nachteil empfunden wird.

Eine Zeitlang haben wir außerdem Google Hangouts (heute Google Meet und Google Chat) genutzt. Unser Ausgangspunkt war: Wer Marktführer bei Suchmaschinen ist, hat bestimmt auch ein interessantes Collaboration-Tool im Angebot. Spannend fanden wir neben der Möglichkeit für Videocalls die integrierte Nachrichten- sowie Telefonfunktion. Daneben kann die Software in die typische Google-Apps-Umgebung eingebettet werden. Was uns aber negativ auffiel: Kaum einer unserer Kunden oder Geschäftspartner nutzt selbst Googles Collaboration-Tool. Dadurch fiel einigen die Anwendung nicht ganz leicht, sodass wir auf Dauer davon abgesehen haben.

Für Videokonferenzen haben wir daneben – wie so viele andere auch – Zoom und Jitsi Meet getestet. Zoom dürfte jeder kennen. Jitsi hingegen ist eine interessante Alternative, weil das Programm kostenlos ist und ebenfalls direkt im Browser genutzt werden kann. Beide haben jedoch einen erheblichen Nachteil: Sie können nicht in eine vorhandene Softwarelandschaft integriert werden. Insofern sind sie klassische Insellösungen – und genau davor warnen wir in jedem Kundengespräch.

Genau hier setzt MS Teams an: Neben der bekannten Videocall-Funktion hat uns insbesondere überzeugt, dass die Collaboration-Software mit der gesamten Microsoft-Umgebung bzw. MS 365 vernetzt werden kann. Die meisten kennen das: Wer in Outlook einen Termin im Kalender einstellt, kann dort direkt ein Teams-Meeting in die Einladung integrieren. Auch das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten in Word oder Powerpoint ist ein großer Fortschritt für die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Mitarbeitern, Unternehmen und Kunden. MS Teams nutzen wir deshalb auch in Zukunft.

Gleiches gilt für OneDrive bzw. Sharepoint. Spätestens durch die Pandemie haben wir unsere gesamten Dateien in die Cloud verlagert. Das bietet zwei unschlagbare Vorteile: Zum einen können alle Kolleginnen und Kollegen von J4P mit einem autorisierten Gerät von jedem Ort aus auf die Dateien zugreifen; gleiches gilt für teilnahmeberechtigte Externe. Zum anderen brauchen wir uns keine Gedanken mehr um Festplatteninhalte von Rechnern machen, die kurz vor der Ausmusterung stehen. Kommt ein neuer PC ins Haus, kann er direkt mit der Cloud und den dort liegenden Dateien gekoppelt werden.

Last not least haben wir mit Miro ein spannendes Collaboration-Tool für unsere Design-Thinking-Workshops entdeckt. Mit diesem Online-Whiteboard können Teams remote gemeinsam Ideen entwickeln, Informationen zusammentragen und diese prototypisch visualisieren. Gerade Brainstorming-Sessions profitieren erheblich von Miro, weil einzelne Punkte mit der Sticky-Note-Funktion unkompliziert festgehalten und geclustert werden können. Dank intuitiver Nutzerführung können auch Neulinge im Handumdrehen und mit wenig Anleitung das Tool verwenden. Auch ist es möglich, ein Whiteboard nach einer Sitzung den einzelnen Teilnehmern verfügbar zu machen, sodass sie damit weiterarbeiten können.

Collaboration-Tools: Welches Fazit ziehen wir aus unseren Erfahrungen?

MS Teams bzw. MS 365, Miro, Sharepoint, OneDrive: Nach zwei Jahren Pandemie können wir eindeutig sehen, welche Lösungen sich in unserem Alltag bewährt haben. Die Vorteile liegen auch auf der Hand: Die Sicherungsproblematik entfällt dank Cloud, der Kommunikationsstandard wurde um Videokonferenzen erweitert und gemeinsames Arbeiten an bestimmten Dateien wurde drastisch vereinfacht. Über allem haben sich all jene Lösungen als Gewinn erwiesen, die mit vorhandenen Softwarelösungen vernetzt werden konnten.

Also alles eitel Sonnenschein? Sicher nicht, denn auch wir mussten einige Nachteile des rein digitalen Arbeitens und Kommunizierens erkennen. So entfällt zum einen die persönliche Nähe. Klar, Small Talk geht auch am Bildschirm, aber so richtig menscheln tut’s halt nur in echt. Auch hat sich nach zwei Jahren ein gewisser Sättigungseffekt für Videokonferenzen eingestellt. Hinzu kommt, dass viele Menschen nicht ausschließlich am Monitor arbeiten wollen, sondern das persönliche Gespräch bevorzugen. Und was oft unterschätzt wird: Manche Menschen haben Handicaps, durch die Videocalls für sie zu einer echten Herausforderung werden. Sehschwächen sind dafür das Paradebeispiel.

Unser Fazit: Statt reiner Digital Collaboration eine ganz neue Arbeits- und Kommunikationskultur

Vorteile, Nachteile und bewährte Collaboration-Lösungen: Zeit für Lessons learned! Alles in allem haben wir uns entschieden, in Zukunft nicht nur rein digital zu arbeiten, sondern das Beste aus beiden Welten in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Wir arbeiten also weiterhin mit MS Teams und Konsorten sowie vom Homeoffice aus. Zeitgleich sind wir wieder öfter im Büro. Also alles wie früher, nur mit ein bisschen mehr Videocalls?

Sicherlich nicht. Stattdessen haben wir eine vollkommen neue Arbeitskultur auf den Weg gebracht. Als Digitalisierungsprofis wollen wir auf das Digitale nicht verzichten. Unser Büro hingegen haben wir komplett umgestaltet. Das Loft sehen wir zukünftig als Diskussionstreffpunkt oder Kommunikationslocation. Eine große Küche, moderne Räumlichkeiten für Gespräche und Zusammenarbeit sowie eine Terrasse mit Grill haben das klassische Büroambiente ersetzt. Immer im Mittelpunkt: Der persönliche Austausch mit unseren Kunden.

Waren auch Sie schon bei uns vor Ort? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit!

Interim Management

Was macht Interim-Management in der IT?

Interim-Management: Hintergründe, Potenziale, Vorteile

Wie Unternehmen von einem Interim-Manager profitieren

Wenn sich Verantwortliche in IT-Abteilungen für eine neue Aufgabe entscheiden und den Betrieb verlassen, trifft das die Unternehmen meist hart. Gleiches gilt, wenn führende IT-Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand gehen und die Nachfolge geklärt werden muss. Gerade in solchen Zeiten kommt es darauf an, mit erfahrenen Experten für Kontinuität zu sorgen und Digitalisierungsthemen zukunftsorientiert auszurichten. Genau hier setzt Interim-Management im IT-Bereich an.

Wozu braucht es Interim-Management im IT-Bereich?

Längst ist die digitale Transformation in Fahrt, und viele Unternehmen haben umfangreiche Digitalisierungsprojekte begonnen. Ein Mitarbeiterabgang im IT-Bereich kann deshalb zum großen Hemmschuh werden.

Hier kommt Interim-Management durch einen externen Partner ins Spiel: In erster Linie möchte es zeitliche Lücken bei einem Übergang von einem zum anderen IT-Verantwortlichen überbrücken. Dabei sollen laufende Prozesse aufrechterhalten und bestenfalls weiterentwickelt werden. Und auch die personelle Situation rückt dabei in den Blick: Ein professionelles Interim-Management kämpft dafür, dass die bestehende Mannschaft an Bord bleibt und Unsicherheiten gar nicht erst aufkommen.

Und klar ist auch: Interim-Management eignet sich für Unternehmen jeglicher Größenordnung, sowohl für den internationalen Konzern als auch für den klassischen Mittelständler.

Was sind typische Tätigkeiten im Interim-Management?

Ein professioneller Interim-Manager bearbeitet im IT-Bereich drei Aufgabenbereiche. An erster Stelle muss er jederzeit das „große Ganze“ im Blick behalten. Hier geht es dann um Fragen wie z. B., was für die Zukunft des Unternehmens wichtig ist, welche Themen sich möglichst schnell realisieren lassen und welche Ideen in welchem Zeitraum die größten Chancen bieten. Zweitens arbeitet er als Projektmanager mit allen relevanten Fachbereichen zusammen, um Ergebnisse zu erzielen, die jegliche Bedürfnisse zufriedenstellen. Im Rahmen eines Anforderungsmanagements klärt er drittens ab, was überhaupt benötigt wird und wie sich der Bedarf im Detail jeweils darstellt.

Geht es nicht auch ohne Interim-Management im IT-Bereich?

Könnte man die Zeit nach dem Abgang eines IT-Verantwortlichen nicht einfach nach dem Motto „Augen zu und durch“ vorübergehen lassen? Sicher nicht, denn IT-Abteilungen werden immer wichtiger. Galten sie lange Zeit als reine Kostentreiber, sind sie heute das Rückgrat der Unternehmensdigitalisierung. Hinzu kommen jede Menge weiterer Aufgaben, die Folgeprojekte mit sich bringen, etwa Themen wie Compliance, Security oder Prozessoptimierung.

Alles in allem muss Interim-Management dafür sorgen, dass aktuelle und noch nicht fertiggestellte Projekte im IT-Bereich weiterlaufen. Auch müssen Lieferanten und externe Dienstleister, die für die IT relevant sind, im Blick behalten werden.

Was bringt Interim-Management? 

Verantwortliche, die sich auf ein professionelles Interim-Management in der IT verlassen, können jede Menge Vorteile abschöpfen. Der wichtigste davon: Es entsteht kein Vakuum in einer für die Unternehmenssteuerung zentralen Abteilung. Darüber hinaus wird das verantwortliche Management in der Übergangsphase spürbar entlastet. Und nicht zuletzt wird der IT-Abteilung kein kommissarischer Leiter aufgesetzt, der zwar aus dem eigenen Unternehmen stammt, aber wenig Kompetenz für die Aufgabe mitbringt und schlimmstenfalls sogar völlig fachfremd ist.

Interim-Management – was hat das mit Digitalisierung zu tun?

IT-Abteilungen im Mittelstand gehören zu den Haupttreibern von Digitalisierungsvorhaben. Interim-Management vermeidet demnach Digitalisierungsbrüche oder justiert bei Bedarf nach. Oftmals haben Geschäftsführer und IT-Leiter unterschiedliche Vorstellungen rund um Digitalisierung, die kaum einen Kompromiss erlauben. Interim-Manager können solche offenen Wunden heilen und die Richtung in der Unternehmensdigitalisierung vorstrukturieren, um für Frieden zu sorgen. Sind die Schwerpunkte einmal gesetzt, erbt der Nachfolger einen Rahmen, in den er sich einfügen kann.

Was unterscheidet J4P von anderen Interimsmanagern?

Oftmals sind Interimsmanager Soloselbständige ohne konkrete Themenschwerpunkte. Anders hingegen J4P: Neben klassischen Management-Themen bringen wir noch jede Menge Kompetenz rund um Digitalisierungsfragen und Geschäftsmodell-Ideen mit. Genau aus diesem Grund setzen wir auch zu Beginn auf eine Standortbestimmung, um etwa zu ermitteln, wo die IT aktuell steht, wie die Digitalisierungsstrategie bislang aussieht und wohin die Reise gehen soll.

Interim-Management – noch offene Fragen?

Alles in allem baut Interim-Management im IT-Bereich Brücken in eine digitale Zukunft. Wenn Sie dazu Fragen haben oder aktuell in Ihrem Unternehmen vor einer vergleichbaren Situation stehen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Nehmen Sie einfach Kontakt auf – wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Kreativ-Loft J4P Küche new work

Wie new Work gehen kann

So kann new Work gehen – das neue Just 4 People Kreativ-Loft

Die letzten 2 Jahre ist das Wort „new Work“ eher zum Unwort geworden. Egal welchen Newsletter oder welche Fachmagazine man gelesen hat, „new Work“ war dort immer zu finden. Doch für viele Mitarbeiter war das in den letzten beiden Jahren im Homeoffice alles andere als „new Work“. Die Kinder hatten im günstigen Fall den Schreibtisch in ihren Zimmern. Mindestens ein Elternteil hatte am Esstisch seinen „Arbeitsplatz“ aufgebaut und pendelte zwischen Deutscher Grammatik und Teams-Meeting.

Jetzt wurde zum 20. März 2022 die Homeoffice Pflicht aufgehoben und weicht einer Empfehlung.

Doch wie ist die Stimmung in den Unternehmen? Es gibt Belegschaften, wie die der SAP, die sich für eine Fortsetzung des Homeoffices entschieden hat. Andere haben sich dagegen entschieden und sind froh wieder ins Büro gehen zu können.

Das hat aber alles im Grunde nichts mit „new Work“ zu tun und doch sind die Erkenntnisse aus der Pandemie eine wichtige Grundlage für die Umsetzung von „new Work“.

Wir sind als kleine Management Beratung im Jahr 2019 gestartet und im März 2020 mit einer Vollbremsung in der Pandemie gelandet. Seither haben wir uns hauptsächlich im Homeoffice befunden, was in unserer Branche sehr gut geht. Doch auch uns hat der Austausch untereinander und das gemeinsame Büroleben gefehlt. Da konnten gemeinsame Teams-Mittagessen zwar ein wenig helfen, aber wir verbrachten den gesamten Tag alleine im Büro – zu Hause.

Das Thema „new Work“ ist für uns als Beratung im Digitalisierungsumfeld natürlich ein sehr wichtiges und so haben wir uns viele Gedanken gemacht, als wir uns im Sommer 2021 entschlossen haben ein neues und größeres Büro zu suchen. Wir wollten ganz bewusst nicht zurück in die bisherigen Bürostrukturen, sondern unterschiedliche Bereiche schaffen. So wie ich es bereits im Deutschland Headquarter von Microsoft in München gesehen hatte. Bereiche für konzentriertes Arbeiten und einen großen Bereich für Kommunikation und Austausch mit gutem Kaffee und gemeinsamen Mittagspausen. Genauso wichtig ist für unsere Arbeit der Raum für Kreativität und intensive Besprechungen.

Bei der Auswahl und Gestaltung unseres Objekts haben uns die Kollegen von stiegele büro + objekt unterstützt, die zu den 50 besten Objekteinrichtern Deutschlands gehören.

Und so einen Raum haben wir uns in den letzten Monaten geschaffen.

Ein erstes wichtiges Entscheidungskriterium war die Lage. Wir haben uns ganz bewusst für die Innenstadt entschieden. Mittendrin im Herzen von Pforzheim und umgeben von Läden, Restaurants & Cafés. Die Bushaltestelle direkt vor der Haustüre und der Bahnhof ist in 10 Minuten Fußweg erreichbar.

Die gut 150 qm sind aufgeteilt in 4 kleine Büros zum intensiven Arbeiten in Videokonferenzen oder in der Konzeption von unseren Projekten. Der Kreativ- und Besprechungsraum hat 3 Whiteboard Wände zum Beschreiben, Skizzieren und für Design Thinking Workshops. Der Tisch ist als klassischer Besprechungstisch mit 8 Plätzen nutzbar. Darüber hinaus ist er höhenverstellbar und als Stehtisch zum kreativen Austausch wie bei der Geschäftsmodellentwicklung nutzbar. Er kann auch weggeklappt werden, um so noch mehr Raum für offenen Austausch zu bieten.

Das Herzstück unseres neuen Kreativ-Loft ist aber der circa 70 qm große Loungebereich. Hier befindet sich eine große Küche mit Kochinsel, eine Siebträger-Kaffeemaschine sowie ein gemütliches Sofa und Sessel sowie eine Theke mit Barhockern.

Kreativ-Loft new Work J4P Büro

Hier findet der tägliche Austausch statt bei gemeinsamen Mittagessen oder einem leckeren Kaffee. Die Wohlfühlatmosphäre war uns bei der Konzeption sehr wichtig, da aus verschiedensten Studien und Umfragen zum Thema, „unter welchen Voraussetzungen wollen die Mitarbeiter wieder zurück ins Büro“ genau das ein elementarer Punkt war: Platz zum Wohlfühlen und Austauschen und zum konzentrierten Arbeiten.

Beides haben wir geschaffen und wollen so unseren aktuellen Mitarbeitern wie auch den neuen Kollegen, die wir momentan suchen, einen attraktiven Arbeitsplatz bieten, für den es sich lohnt, den Weg auf sich zu nehmen.

Neugierig geworden? Dann laden wir Sie gerne zu einem Besuch in unserem Kreativ-Loft ein – einfach kurze Info an agr@j4p.de.

go-digital

Just 4 People ist autorisiertes go-digital Beratungsunternehmen

Die Just 4 People GmbH ist seit März 2021 eines der autorisierten Beratungsunternehmen für das Förderprogramm go-digital des Bundeswirtschaftsministeriums. Gefördert werden mit diesem Programm kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei deren Digitalisierung. Die Fördermittel zur Digitalisierung bzw. für digitale Technologien werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereitgestellt.

Hierbei werden Beratungs-Projekte zur digitalen Transformation kleiner- und mittlerer Unternehmen (KMU) gefördert, die Förderquote liegt bei 50% der Investition und das bis zu einer Gesamtsumme von 16.500 €.

„Dabei bietet go-digital den Unternehmen eine unbürokratische finanzielle Unterstützung, denn die autorisierten Beratungsunternehmen übernehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragstellung bis hin zur Berichterstattung.“ Quelle: www.bmwi.de

 

Was sind die Voraussetzungen für eine Beratung bzw. Förderung zur digitalen Transformation? Gerne beraten wir Sie individuell bezüglich Ihrer Fördermöglichkeiten.

Ihr Unternehmen hat

  1. < 100 Mitarbeiter
  2. Umsatz- oder Bilanzsumme max. 20 Mio. Euro
  3. eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
  4. Nachweis der Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

 

Im Rahmen des BMWi-Förderprogramms „go-digital“ gibt es drei Module zur Digitalisierung Ihres Unternehmens:

  1. Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“
  2. Modul „Digitale Markterschließung“
  3. Modul „IT-Sicherheit“

Die Just 4 People GmbH kann Sie in den Modulen digitalisierte Geschäftsprozesse sowie digitale Markterschließung unterstützen.

Ein erster Schritt kann unser Digitalisierungs-Check für KMUs sein, um darauf dann entsprechende Optimierungen im Bereich der Digitalisierung von Prozessen und Optimierung in der IT anzuschließen.

Ein Schwerpunkt unserer Expertise ist der digitale Marktangang. Wir entwickeln für Sie digitale Vertriebsstrategien, die die Zusammenarbeit zwischen Marketing & Vertrieb stärkt und ein optimiertes digitales Angebot für Ihre Kunden und Interessenten bietet. Über die Strategieentwicklung hinaus unterstützen wir Sie bei der Umsetzung dieser digitalen Schritte.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Weitere Details finden Sie hier: 

Digitales Event

Bricht ein neues Event-Zeitalter an?

Hier meine Tipps, wie Sie Ihre Events 2021 erfolgreich umsetzen können.

2020 war eine Zäsur für fast alle Menschen und Unternehmen.

Vielen wurde die komplette Geschäftsgrundlage von einem Tag auf den anderen unter den Füßen weggezogen. Andere hatten plötzlich vollkommen andere Herausforderungen, z.B. um den Bedarf von bisher nicht im Fokus der Öffentlichkeit gestandenen Produkte, wie medizinische Schutzausrüstung, in nie dagewesener Anzahl zu produzieren.

Was sich aber für alle Unternehmen verändert hat: Der Vertrieb, die Messen und Veranstaltungen. Wenn wir in den Jahren davor über ein zu viel an Messen, Veranstaltung und Events geklagt haben, so sehnen wir uns zu Beginn des Jahres 2021 sehr nach direktem Austausch und keinen weiteren Telefon- oder Videokonferenzen mehr. Auch ist uns heute klar, dass die Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr mit digitalen und Onlineevents gemacht haben, zum Teil sehr unerfreulich waren. Die meisten Veranstalter, ob nun Kongress- und Messeveranstalter oder auch Unternehmen haben auf die Schnelle den Event „digitalisiert“. Das heißt einfach den bestehenden Messestand virtualisiert und ein Videotool dazu genommen und schon ging es los. Was dann oft mit frustrierten Nutzern oder Ausstellern endete. Es gab selbstverständlich auch positive Beispiel, aber meine Wahrnehmung ist, es gibt noch viel Verbesserungspotential. Wir dachten im Jahr 2020, dass sich die Situation sehr viel schneller normalisiert.

Ganz wenige haben sich hingesetzt und sich überlegt, wie gehen wir hier vor? Was sind auch die Vorteile einer virtuellen Veranstaltung? Wie muss Kommunikation gestaltet werden?

Bisher waren 45-minütige Key-Notes auf der Bühne mit einem inspirierenden & fesselnden Speaker ein echtes Highlight – in der virtuellen Welt funktioniert das auf einmal so nicht mehr. Und nicht jeder der auf einer Bühne bisher perfekt die Zuhörer in den Bann gezogen hat, kann dies auf dem digitalen Kanal ebenfalls.

Zentral geht um die Frage, was geht in der virtuellen Welt? Was sind auch die Vorteile von virtuellen Veranstaltungen? Wie kann und muss ich mit den Teilnehmern kommunizieren? Wie können die Teilnehmer untereinander kommunizieren? Wie schaffe ich es, dass jemand, der vor meinem virtuellen Messestand steht nicht erschrickt, wenn ich ihn anspreche? Fragen über Fragen und die meisten haben sich nicht die Zeit genommen, diese zu beantworten und dann erst einen virtuellen Event zu entwickeln.

Doch das wäre die bessere Vorgehensweise gewesen.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

Was ist mein Ziel? Welche digitalen Eventangebote gibt es? Benötige ich eine virtuelle Konferenz oder eine virtuelle Messe? Was kann und will ich als Anbieter leisten?

Hier gibt es eine gute Übersicht, von der Münchner Agentur doo: Welches virtuelle Event passt zu mir?

https://doo.net/de/knowhow/2020/03/31/welches-virtuelle-event-format-passt-zu-mir/

oder auch von den Eventprofis micedigital eine detaillierte Bewertung der einzelnen Anbieter, die nahezu täglich aktualisiert wird:

https://www.micestens-digital.de/virtuelle-messe-virtuelles-event/

Hier noch eine Ergänzung aus meinem Umfeld – die Kollegen von mld  sind die Experten für Ihren Event. Sie bieten Technik und Planung aus einer Hand – für Messen, Conventions, Ausstellungen oder hybride Events. Darüber hinaus verfügt mld in Leonberg über ein perfekt ausgestattetes Studio, das mit geringem Aufwand in Ihr Studio verwandelt werden kann.

Doch das sind die technischen Rahmenbedingungen für virtuelle Events. Was aber für den Teilnehmer zu einer positiven Bewertung von digitalen Formaten beiträgt ist, wenn er Mehrwert aus der Teilnahme mitnimmt, ganz gleich ob fachliches Wissen oder Inspiration. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die aktive Teilnahme der Besucher und der interaktive Austausch. Hier sind im vergangenen Jahr viele digitale Events kläglich gescheitert.

Die technischen Rahmenbedingungen sind für Ihre Events 2021 wohl in trockenen Tüchern, wo Sie sich aber in diesem Jahr auf jeden Fall Gedanken machen sollten ist, wie erreichen Sie eine Verbindung zu den Menschen auf Ihrem digitalen / hybriden Event. Verbinden Sie Dialoge und Inhalte so, dass Inspiration entsteht. Ein neues Denken, denn Beziehungen auf virtueller Ebene brauchen mehr denn je Authentizität – in Inhalten und der Begegnung. Hier kann ich Ihnen die Expertin für Kommunikations- und Umsetzungsstrategien für digitale Events nur empfehlen:

https://www.xing.com/profile/Bettina_Laux/cv

Ich wünsche Ihnen für die Events, ganz gleich ob rein digital oder hybrid viel Erfolg und freue mich auf Ihr Feedback und noch gleichfalls, sich bald wieder persönlich zu treffen.

Brexit

Neuester Stand der SAP Hinweise zum BREXIT

Der Brexit steht direkt vor der Tür und die Zeit wird knapp. Hier geben wir Ihnen die entsprechenden Informationen.

Die allgemeinen Informationen zum Brexit können Sie im Artikel SAP im Einsatz und Fragen zum Brexit nachlesen.

Nach wie vor gibt es leider keine endgültige Entscheidung bzgl. des Vorgehens ab dem 01.01.2021. Allerdings können Sie unter Zuhilfenahme der SAP Hinweise bereits die notwendigen Änderungen im Ihrem System vorbereiten.

Im folgenden haben wir Ihnen eine Liste mit den zwei zentralen Hinweisen, den übergeordneten Hinweisen zu FI und SD sowie den abhängigen Hinweisen zusammengestellt. Die Hinweise die über die SNOTE eingespielt werden können haben wir Ihnen entsprechend markiert.

Diese Liste stellt einen Auszug und eine Momentaufnahme der im SAP Support Portal verfügbaren Hinweise zum BREXIT dar.

Darüber hinaus gibt es zu verschiedenen SAP Lösungen wie S/4HANA Cloud, GTS, CRM, usw. weitere SAP Hinweise die Sie gegebenenfalls prüfen müssen.

Auf der SAP Seite Dienstleistungen zur Globalisierung gibt es zum Thema auch einen aufgezeichneten WebCast vom 8.12.202 sowie die zugrundeliegende Präsentation als PDF.

Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auch kurzfristig über meine E-Mail Adresse (mmu@j4p.de) auf mich zukommen.

Digitalisierungsberatung

Digitalisierung und Förderprogramme

Digitalisierung in der Pandemie? Förderprogramme nutzen!

Viele Unternehmen im Mittelstand stehen durch die Pandemie vor großen Herausforderungen und der Druck der letzten Jahre, sich der digitalen Transformation zu stellen steigt weiter massiv. Bereits im Juni 2019 haben wir an dieser Stelle einige Fördermöglichkeiten vorgestellt.

Die Nachfrage von unseren Kunden ist hier deutlich gestiegen und auch das Angebot hat sich inzwischen weiter entwickelt und speziell auf die aktuelle Lagen angepasst. Es gibt weitere neue Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene, die wir im Folgenden vorstellen wollen:

Digitalisierungsförderung des Bundes

go-inno

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-inno.html

  • Profitieren Sie von den BMWi-Innovationsgutscheinen (go-Inno). Sie decken bis zu 50 Prozent Ihrer Ausgaben für externe Beratung durch vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen, die nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt wurden.
  • In einem Kalenderjahr kann ein Unternehmen maximal 5 Beratungsgutscheine mit einem maximalen Gesamtwert von 20.000 Euro in Anspruch nehmen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchsten 20 Mio. Euro.

 

Digital jetzt

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

  • Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“
  • Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“
  • Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.
  • Gefördert werden Projekte bis maximal 50.000 Euro, bei Projekten entlang der Wertschöpfungskette auch bis 100.000 Euro.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen zwischen 3 und 499 Mitarbeiter.

 

Digitalisierungsförderung auf Ebene ausgewählter Länder

Digitalisierungsprämie plus – Baden-Württemberg

https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/digitalisierungspraemie-plus/

          

  • Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert.
  • Die Unternehmen können zwischen zwei Programmvarianten wählen:
    • Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante (direkter Zuschuss)
    • Digitalisierungsprämie Plus – Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)
  • Die Förderhöhe hängt vom Investitionsvolumen ab:
    • 10.000 € bis einschließlich 20.000 €: Höhe Zuschuss 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • über 20.000 € bis einschließlich 50.000 €: 10.000 € (Pauschalbetrag)
    • über 50.000 € bis einschließlich 100.000 €: 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • über 100.000 €: 20.000 € (Pauschalbetrag)
  • Antragsberechtigt sind alle Unternehmen bis 500 Mitarbeiter

 

Innovationsfinanzierung 4.0 – Baden-Württemberg

https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/innovationsfinanzierung-4.0.html

          

  • Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen zinsverbilligten Darlehens, das über Hausbanken beantragt wird. Es besteht die Möglichkeit eines Tilgungszuschusses zwischen 3 und 5%.
  • Dabei wird bis zu 100% der förderfähigen Kosten finanziert, wobei der minimale Bruttodarlehensbetrag in der Regel 10.000 Euro, der maximale Bruttodarlehensbetrag 5 Millionen Euro (für KMUs), bis zu 25 Millionen Euro (für Nicht-KMUs) liegt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. Euro Umsatz, aber auch Unternehmensgruppen in Familienbesitz bis 500 Mio. Euro Umsatz.

 

Innovationsgutschein Hightech Digital – Baden-Württemberg

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine/innovationsgutschein-hightech-digital/

  • Mit dem Innovationsgutschein Hightech Digital werden umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Rahmen der Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen unterstützt, die in Zusammenhang mit beispielsweise diesen Bereichen stehen:
    • Lösungen für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen
    • Entwicklung von Lösungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0
    • Vernetzte Systeme und Prozesse
  • Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.
  • Zuschussfähige Ausgaben sind Kosten für Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
  • Antragsberechtigt sind etablierte Unternehmen mit maximal 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz.

 

BITT-TECHNOLOGIEBERATUNG – Rheinland-Pfalz

(Förderung von Beratungen zu Innovation und Technologie)

https://isb.rlp.de/foerderung/138.html

  • Zuschuss von 50 % der Beratungskosten, max. 400 € pro Tagewerk
  • Für KMU mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz
  • Förderung technologieorientierter Beratungen, Begutachtungen, QMS und Datenbankrecherchen etc.
  • Antragstellung vor Beginn der Beratung bei der zuständigen Kammer
  • Keine Rezertifizierungen, Überwachungs- und Wiederholungaudits bei QM

 

INNOVATIONSGUTSCHEIN (FUE-AUFTRAG) – Rheinland-Pfalz

https://isb.rlp.de/foerderung/255.html

  • nicht zurückzahlbare Zuwendung bis max. 20.000 €
  • KMU aus Rheinland-Pfalz
  • Vorhabensbeginn ab Förderzusage; Projektdauer max. 12 Monate
  • technologieoffen
  • Kooperationsvorhaben (Kumulierung von Innovationsgutscheinen) möglich

 

Digitalisierungsberatung – Hessen

https://www.rkw-hessen.de/beratungsfoerderung/digitalisierungsberatung.html

  • Themenschwerpunkte:
    • Digitale Geschäftsmodelle
    • Digitalisierung der Prozesslandschaft
    • Digitalisierung des Marketings
    • Gewährleistung der IT-Sicherheit
  • Beratungsprojekte im Rahmen dieses Landesprogramms können für bis zu zehn Tagewerke bezuschusst werden.
  • Der Zuschuss beträgt 600,- Euro je Tagewerk – in Vorranggebieten bis zu 650,- Euro je Tagewerk. Also insgesamt maximal 6.000,- Euro bzw. 6.500,- Euro und max. 50 Prozent des Beratungshonorars.
  • Antragsberechtigt sind KMU’s bis 250 Mitarbeiter und einem Jahresumsatz bis 50 Mio. Euro.

 

MID-Gutscheine – Nordrhein-Westfalen

(„Mittelstand Innovativ & Digital“ (MID) Gutscheine )

https://www.mittelstand-innovativ-digital.nrw/mid-gutscheine

 

 

 

 

  • Themenschwerpunkte:
    • Engagieren Sie externe Unterstützung zur Initiierung und Umsetzung von Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen in Ihrem Unternehmen
    • MID-Digitalisierung: Umsetzung von digitalen Lösungen
    • MID-Analyse: Technologieanalysen für Produkt-, Dienstleistungs- oder Produktionsinnovationen
    • MID-Innovation: Forschung, Entwicklung und Testen von Prototypen bis zur Markt-/Einsatzreife
    • Anteilige Kostenerstattung für die erbrachten Dienstleistungen
  • Die Förderung erfolgt nach dem Ausgabenerstattungsprinzip, bei dem die Unternehmen zunächst in Vorleistung gehen und nach dem Projektabschluss den Förderanteil zurückerstattet bekommen. Der Anteil der Rückerstattung (Förderquote) liegt für kleine Unternehmen bei 50 Prozent, für mittlere Unternehmen bei 30 Prozent.
  • Um digital gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen zu können, werden die Förderquoten für alle Anträge, die bis zum Stichtag 31.12.2020 eingehen, für kleine Unternehmen auf 80 Prozent erhöht. Für mittlere Unternehmen gilt entsprechend eine höhere Förderquote von 60 Prozent.
  • Die maximale Fördersumme beträgt bis zu 15.000 Euro.
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. Euro Umsatz jährlich.

 

Fazit

Auch in 2020 gibt es eine ganze Reihe hilfreicher Förderungen für IHRE Digitalisierungsprojekte.

Haben Sie weitere Fragen in Sachen Digitalisierungsvorhaben? Sprechen Sie uns an wir helfen gerne Ihr Projekt möglich zu machen oder investieren gemeinsam mit Ihnen!